28. Oktober 2012, 18:53 Uhr

Eine gar heitere (Eintracht-)Rosskur in Inheiden

Hungen (tr). Mit akustischem Herbstzauber und einer thatralischen Pferdekur begeisterte der Gesangverein Eintracht Inheiden seine Besucher im voll besetzten Bürgerhaus. Eingeladen war für Samstag zu einem Abend mit Gesang und Theater.
28. Oktober 2012, 18:53 Uhr
»Die Pferdekur« war die Krönung des Eintracht-Herbstzaubers in Inheiden. (Foto: tr)

Das hat Tradition am Ort, fand ehedem in getrennten Veranstaltungen statt und nun zweiten Mal in einer Gesamtinszenierung, womit man den Geschmack des Publikums traf.

Szenenapplaus für Darsteller

Nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Heinrich Burk war es der gemischte »Takt 17«-Chor der Eintracht unter Leitung von Jens Kempgens, der das von Sabine Schmid moderierte Programm eröffnete. Mit »Zum Tanze geht ein Mädel« und »Light of Freedom« gefiel der Frauenchor Berstadt (Leitung Dr. Lothar Wenzel). Die Wetterauer traten zudem in gemischter Formation auf, sangen unter anderem »The Lion Sleeps Tonight«. Ein Medley mit Liedern aus den 1960ern und »Café Oriental« war vom Gastgeber-Männerchor zu hören, der Beatles-Klassiker »Hey Jude« und »Good Vibrations« von den Beach Boys vom gemischten Chor »Offbeat«.

Später gaben die Männergesangvereine aus Eichelsdorf und Rainrod gemeinsam Franz Schuberts »Die Nacht« und Friedrich Silchers »Frisch gesungen«. Der »Takt 17«-Chor hatte den Ärzte-Hit »Westerland« im Repertoire und – mit »Offbeat« ein Beach-Boys-Medley. Das Duo 30/03 (Steffi Hofmann und Fabiene Zöller) bot bekannte Schlager mit eigenen Texten, etwa »Dann werd ich bei dir sein« und »Alles in mir will zu dir«. Manuela Sargk, Diana Ernst und Martina Roth trugen Mundartgedichte vor.

Nach einer kurzen Pause hieß es: Bühne frei für das Lustspiel »Die Pferdekur«. Aus dem Inhalt: Emil Schuster (Lutz Weiß) hat einen mehr als gesunden Appetit. Nachdem er zum zweiten Frühstück ein großes Stück Schweinerns mit Kraut und hernach ein Gansviertel mit Salat vertilgt hat, fragt er, wann endlich das Mittagessen auf den Tisch kommt. Man setzt ihm eine Schüssel voll Knödel vor, die er restlos verputzt. Aber die Überfütterung rächt sich: Er bekommt heftige Leibschmerzen, muss ins Bett. Seine Tochter Susanne (Franziska Schmid) hat kürzlich einen jungen Arzt kennen und lieben gelernt, der in der Nähe wohnt und den sie rufen lässt. Dr. Kurt Löffler (Udo Lippmann) verordnet – in der Meinung, es handle sich um eines von Schusters Rössern – eine Pferdekur. Er ist nämlich Tierarzt, was aber Susanne bis dahin noch nicht so genau gewusst hatte. Da der Veterinär große Eile hat, geht er wieder, ohne den Patienten gesehen zu haben. So kommt es denn, wie zu erwarten, zu allerlei Verwicklungen.

Eine tolle Leistung der Laiendarsteller, die für ihre Darbietungen immer wieder mit Szenenapplaus bedacht wurden. In weiteren Rollen waren Manuela Meindl als Ehefrau Luise, Sabine Schmid als Magd Trine und Michael Hofmann als Knecht Anton. Regie führte Kerstin Weihrauch, die auch als Souffleuse fungierte.

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