07. Juli 2017, 19:54 Uhr

Zusammen gegen rechts

07. Juli 2017, 19:54 Uhr
Bürgermeister Peter Klug (hinten, l.) und Bürgermeisterin Susanne Schaab (vorne, r.) bei der Vorstellung des Projekts. (Foto: pm)

In Laubach und Schotten startet nun das Bundesprogramm »Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit«. Mit 40 000 Euro vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend können Projekte unterstützt werden. Anträge für lokale und gesellschaftspolitische Projekte, die das Engagement für Demokratie und Toleranz stärken, können nun eingereicht werden. Das Programm läuft bis Ende 2019.

Teilnehmen können Jugendverbände, freie Träger der Jugendhilfe, Migrantenorganisationen, christliche und andere religiöse Gemeinschaften, Sportvereine, Fördervereine von Schulen, Kindertagesstätten, Bildungs- und Qualifizierungsträger, gemeinnützige GmbH, Stiftungen, kulturelle Einrichtungen und Vereine. Für einzelne Projekte kann eine Förderung erfolgen.

»Die Projekte sollten das tolerante Zusammenleben aller Bürger und das demokratische Klima in Schotten und Laubach weiter fördern«, sagte Schottens Bürgermeisterin Susanne Schaab. Klug und sie bitten darum, die Anträge möglichst frühzeitig einzureichen, damit bei der Antragstellung bei Bedarf Beratung und Information fristgerecht eingeholt werden können. Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte trifft der lokale Begleitausschuss. Bei Nachfragen steht die externe Koordinierungs- und Fachstelle, Jörg Glasenhardt (01 51/72 27 07 22) zur Verfügung. Das Programm wird am 10. Juli im Dorfgemeinschaftshaus Schotten-Einartshausen den Vereinen, Verbänden und Institutionen vorgestellt.

Schotten und Laubach haben den Antrag gemeinsam gestellt und sind eine von rund 250 »Partnerschaften für Demokratie«, die vom Bundesministerium den Zuschlag bekommen haben. Klug erklärte: »Das neue Bundesprogramm bringt nicht nur Geld nach Laubach und Schotten, sondern soll die Zivilgesellschaft in Engagement gegen menschenverachtende und undemokratische Tendenzen unterstützen.«

Weiterhin hob Klug die Kooperation mit der Stadt Schotten hervor: »Es ist uns gelungen, kreisübergreifend einen Zusammenschluss zu initiieren, der sich für Demokratie und gegen Diskriminierung einsetzt. Gerade in diesen Zeiten müssen wir gemeinsam Zeichen setzen.«

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