30. Juli 2018, 21:26 Uhr

»Wir sind auf einem sehr guten Weg«

30. Juli 2018, 21:26 Uhr

Seit vergangener Woche gibt es in Reiskirchen drei Bewerber um das Bürgermeisteramt. Neben Dietmar Kromm und Anja Stark (SPD) hatte auch der Parteilose André Schäfer seinen Hut in den Ring geworfen und den Amtsinhaber in diesem Zusammenhang scharf kritisiert. Dietmar Kromm, der vergangene Woche wegen seines Urlaubes nicht für eine aktuelle Stellungnahme erreichbar war, reagiert nun in einer Pressemitteilung auf die Vorwürfe seines Kontrahenten, allen voran die Äußerung, dass Kromm lediglich mit dem Erhalt der Kommune beschäftigt sei, anstatt sie voranzubringen.

»Offensichtlich ist Herr Schäfer nicht auf dem Laufenden, was die Entwicklung der Gemeinde Reiskirchen angeht«, so der Bürgermeister. Es sei richtig und wichtig, die Werte einer Kommune zu erhalten, da ansonsten ein Werteverzehr eintrete, der nicht mehr aufzuhalten sei. Vor seiner Amtszeit allerdings hätten die politisch Verantwortlichen dies vernachlässigt und nicht genug in die Infrastruktur investiert. Hier müsse gegengesteuert werden. Wichtige Anfänge seien unter seiner Führung bereits gemacht worden. Als Beispiel nennt Kromm unter anderem die grundhafte Sanierung der Sport- und Kulturhalle in Ettingshausen. Auch bei der Weiterentwicklung der Gemeinde habe es deutliche Bewegungen gegeben.

Kein Bevölkerungsrückgang

Bestehendes Gewerbe habe erweitern, neue Betriebe hätten ansiedeln können. Leerstände seien vermieden worden. In Reiskirchen sei am alten Sportplatz ein neues Baugebiet geschaffen, in Bersrod die Weiterentwicklung jenes »Obig den Berggärten II« 2018 angestoßen worden. Kromm: »Viele Bauplätze sind schon verkauft.« In allen Ortsteilen habe die Gemeinde Nachverdichtung betrieben, für Winnerod werde zurzeit ein Bebauungsplan für die gesamte Ortslage aufgestellt. Kromm: »Die Bauleitplanung der Gemeinde Reiskirchen ist längst angestoßen und auf einem sehr guten Weg.«

Damit nicht genug: Der Haushalt sei seit vergangenem Jahr ausgeglichen, Schulden wurden abgebaut. »Dies stellt einen großen Erfolg dar«, findet der Amtsinhaber. Was den von Schäfer angesprochenen Bevölkerungsrückgang angeht, erklärt Kromm: »Das ist faktisch falsch.« Reiskirchen habe laut ekom 21 im Jahr 2000 insgesamt 10 695 Einwohner gehabt. Diese Zahl sei über die Jahre relativ konstant geblieben. Durch den Verkauf von Bauplätzen ab 2013 und dem damit verbundenen Zuzug, sei die Einwohnerzahl auf 10 836 (Stand 31. Dezember 2017) gestiegen. »Sicherlich ist der ländliche Raum ein Bereich, bei dem die Bevölkerung teilweise rückläufig ist. Die Gemeinde Reiskirchen ist glücklicherweise nicht davon betroffen«, sagt Kromm. Prognosen des Landkreises zeigten zukünftig einen leichten Anstieg. Gleichwohl müssten die Verantwortlichen der Gemeinde dafür sorgen, dass Interessierten Bauland und Wohnraum zur Verfügung stünden.

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