13. August 2018, 22:13 Uhr

Weltweit Freu(n)de haben

13. August 2018, 22:13 Uhr

Was verbindet Menschen aus den evangelischen Kirchenkreisen Braunfels und Wetzlar mit Menschen in Afrika, Asien und Europa? Was macht ihnen Freude und was ist jeweils das Besondere an diesen weltweiten Partnerschaften, die zumeist seit vielen Jahrzehnten bestehen? Um diese Fragen drehte sich alles beim Gottesdienst im Grünen auf dem Gelände des Paul-Schneider-Freizeitheims bei Dornholzhausen

»Ja, Freu(n)de überall – Wie ökumenische Partnerschaften Freude wecken« lautete dementsprechend auch das Motto des Tages. Acht mit den beiden Synoden verbundene Gruppen und Partnerschaften stellten sich dort vor: Botswana, Burkina Faso, Indonesien, Namibia und Tambow sowie Colchester, die Nichtregierungsorganisation NETZ Bangladesch und eine achtköpfige Gruppe aus der Ukraine.

Deutlich wurde dabei, dass gegenseitiger Respekt, der gemeinsame Glaube, Versöhnungsbereitschaft, die gute Verständigung und Liebe zueinander die Menschen aus den unterschiedlichen Nationen und Kulturkreisen aneinander binden, aber auch, dass andere Sichtweisen bereichern können. Viel Freude machen dann gemeinsam durchgeführte Projekte, die sich auch in Hilfe zur Selbsthilfe äußern, die ökumenische Offenheit und gegenseitige Gastfreundschaft, das Teilen gemeinsamer Träume und Sorgen. Als das Besondere an ihrem Miteinander charakterisierten die Vertreter den gemeinsamen Einsatz für Gerechtigkeit, Gewaltfreiheit und Versöhnung, die Kommunikation auf Augenhöhe und die Musik.

So berichtete beispielsweise Pfarrer Ulrich Ries, wie die englische Sprache zwischen Indonesiern und Deutschen eine Begegnung auf Augenhöhe ermöglicht. Sehr wichtig sei den Indonesiern die Musik: »Ich freue mich immer, bei meinen Besuchen deutsche Choräle auf Indonesisch zu hören.« Ursula Küppers führte als wegweisende Projekte der Partnerschaft mit der orthodoxen Metropolie von Tambow beispielsweise die Kooperation der Goethe-Gesellschaften Wetzlar und Tambow sowie die Zusammenarbeit mit der Behinderten-Initiative Apparel an. Frauen aus dem Arbeitskreis Tikato präsentierten eine kleine Begrüßungszeremonie, wie sie in Burkina Faso üblich ist. Eingebunden war diese kleine Weltreise in die Predigt von Frauenreferentin Simone Pfitzner zum Brief des Apostels Paulus an die Philipper, Kapitel 4, Verse 4 bis 9. »Hier konnten wir erleben, wie viel Freude der Einsatz für andere Menschen macht«, sagte sie zu den etwa 250 Gottesdienstbesuchern.

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