29. August 2018, 22:22 Uhr

Museen

Vulkaneum hat im ersten Jahr viele Gruppen angelockt

Im ersten Jahr haben fast 30 000 Menschen das Erlebnismuseum Vulkaneum in Schotten besucht. Jetzt wollen sich die Macher aber noch mehr auf Familien und Einzelpersonen konzentrieren.
29. August 2018, 22:22 Uhr
Das Vulkaneum-Gebäude gleicht in seiner äußeren Gestaltung dem tortenstückförmigen Ausschnitt aus einem Vulkankegel. (Foto: pm)

Sehr zufrieden zeigt sich nach einem Jahr der Vorstand des Fördervereins Vulkaneum Schotten. Man habe mit dem Erlebnismuseum ein wirklich neues neues regionales Alleinstellungsmerkmals geschaffen. Das vulkanologische Erlebniszentrum wird von den Besuchern überaus positiv beurteilt. »Dies belegen die anerkennenden, zum Teil überschwänglichen Kommentare im Gästebuch eindrucksvoll«.

Was die Besuche durch Gruppen angeht, so wurden die Erwartungen sogar noch deutlich übertroffen. Bis zu vier Führungen von Busreisegruppen, Schulklassen, Betriebs- und Vereinsausflügen am Tag bewältigen die eigens geschulten Vulkaneum-Führer. Im Auftrag der Stadt Schotten organisierte die Gesellschaft für Tourismus und Stadtmarketing Schotten (GTS) innerhalb des ersten Jahres seit Eröffnung dieses Glanzpunktes 506 Vulkaneum-Gruppenführungen. Steigerungen erhofft man sich nach ersten Besucheranalysen noch in den Segmenten Einzelpersonen und Familien. Hier sollen intensive Marketingmaßnahmen in Angriff genommen werden. Im Juli vergangenen Jahres war das Vulkaneum offiziell eröffnet worden. Der Wunsch der Kommunalpolitik, einen Förderverein ins Leben zu rufen, nicht zuletzt, um das Interesse der Bevölkerung und der Region durch aktive Unterstützung zu bekunden, wurde umgesetzt.

»Die Zahl der Mitglieder ist bisher zwar mit knapp 100 Personen, Vereinen, Firmen und Kommunen noch überschaubar«, sagt der Vorsitzende des Fördervereins, Ernst Boettcher. »Aber wir werden nun verstärkt die Werbetrommel rühren. Zumal der Förderverein ab diesem Jahr den Gemeinnützigkeitsstatus hat«. Damit erfüllt er die Voraussetzung für steuerbegünstige Mitgliedsbeiträge und Zuwendungen. Der Weg dorthin war recht schwierig. Die mit fachkundigem Rat angestellten Bemühungen seien aber doch von Erfolg gekrönt gewesen.

Der Jahresbeitrag für Einzelpersonen beträgt 25 Euro. Vereine, Verbände und Firmen zahlen 80 Euro. Jeder Förderer erhält eine Mitgliedskarte, die nicht nur belegt, dass der Inhaber Vereinsmitglied ist, »sondern vielmehr, dass ihm etwas an der Region liegt«, so der Vorsitzende. »Sie dokumentiert das Engagement für ein faszinierendes Projekt, welches die Vulkanregion Vogelsberg weit über die lokalen und regionalen Grenzen hinaus bekannt macht.«

Der Nebenaspekt der steuerlichen Absetzbarkeit des Jahresbeitrages begründe sich in der Förderung in den Bereichen Kunst und Kultur sowie Erziehung und Bildung.

Ein Engagement durch die Unterstützung dieses Highlights sei das positive Zeichen eines »lebendigen Bewusstseins für die Schönheit und Zukunftsfähigkeit unserer Heimat«, wirbt der Förderverein abschließend. Diese Einstellung komprimiere sich in der kurz gefassten Devise des Vulkaneums und des Fördervereins in seiner doppelten Bedeutung »Ich steh auf Vulkan.«

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