10. August 2018, 10:04 Uhr

Unwetter bringt Tennisverein in Not

10. August 2018, 10:04 Uhr
Auf der gesamten Länge des Platzes ist der Zaun umgestürzt. (Foto: pm)

Am Dienstagabend noch hatten die Mitglieder des Tennisvereins Grün-Weiß Langgöns auf den Plätzen Aufschlag und Volley geübt. In der Nacht kam der Gewittersturm. Am Morgen danach bildet sich den Vereinsmitgliedern ein Bild der Zerstörung: Der Wind hat Zäune umgeknickt, das Mobiliar ist teilweise zerstört. Wie es nun weitergeht, ist noch nicht klar.

Die Sturmböen in der Nacht haben große Teile der Ballfangzäune einfach umgedrückt. 27 Pfosten sind verbogen und teilweise zerbrochen. Auch der Sandboden ist ausgewaschen, einige Bäume sind umgeknickt. Ein Platz ist dadurch komplett unbespielbar, zwei weitere Plätze mit Einschränkungen nutzbar. Nur der vierte Platz des Vereins hat nichts abbekommen – allerdings ist das der Kunstrasenplatz, der kaum noch bespielt wird, schildert Kassenwart Alex Burgmaier die Lage vor Ort.

Bereits am Samstag steht das erste Rückrundenspiel des Bezirksoberliga-Teams der Herren-50-Mannschaft gegen Ehringshausen an. Dabei würden alle drei Plätze gleichzeitig gebraucht werden. »Wir sprechen nun mit dem Gegner, ob wir zwei Stunden früher starten und die Spiele dann auf zwei Plätze verteilen können«, sagt Burgmaier. Derzeit hofft man, die beiden Plätze wieder bespielbar machen zu können.

 

Hoffen auf Hilfe

 

Wie hoch der Schaden ist, kann er noch nicht einschätzen. Am Donnerstag wollte sich ein Schlosser ein Bild von der Lage machen und eine erste Kostenschätzung abgeben. Fest steht bereits jetzt: Die umgeknickten Stangen sind hinüber. »Wir können sie nicht einfach einkürzen, dann wäre der Zaun zu niedrig.«

Sorgen hat der Verein bereits jetzt, wie die Reparatur bezahlt werden soll. Denn die Zäune waren im Gegensatz zum Vereinsheim gegen Unwetterschäden nicht versichert. Außerdem ist Tennis derzeit keine Trendsportart mehr. Der Verein hat in den vergangenen Jahren den Rückgang der Mitgliederzahlen deutlich gespürt und kaum finanzielle Rücklagen bilden können. »Die Mehrbelastung kommt da zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt«, sagt Burgmaier. Man wolle sich nun um Zuschüsse bei der Gemeinde und dem Landessportbund bemühen. Außerdem hofft der Verein, dass heimische Unternehmen oder auch private Tennisfreunde dem Verein in seiner Notlage nun helfen. Sonst stehen dem Tennissport in Langgöns harte Zeiten bevor.

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