31. August 2018, 22:16 Uhr

Saubere Energie für sauberes Wasser

31. August 2018, 22:16 Uhr

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Rund 50 000 Kilowattstunden im Jahr sollen die Solarmodule erzeugen – fast ein Drittel des Stromverbrauchs der Steinbacher Kläranlage nebenan. (Foto: dcg)

Ob Sonne, Wasser oder Wind: Es gibt viele Möglichkeiten, natürliche und erneuerbare Energien zu nutzen. Der Fernwalder Kommune scheint es vor allem die Sonnenenergie angetan zu haben, denn in den vergangenen Jahren entstanden mehrere Fotovoltaikanlagen auf den Flächen der Gemeinde. Bauamtsleiter Uwe Blaukat erklärte nun bei einem Ortstermin nahe der Steinbacher Kläranlage, warum die Neueste vorerst auch die Letzte sein soll.

Um das Abwasser des Ortes zu reinigen, sind in der Steinbacher Kläranlage viele Pumpen rund um die Uhr in Betrieb und verbrauchen entsprechend viel Strom – etwa 180 000 Kilowattstunden im Jahr. Durch die neue Solaranlage sinkt der Stromverbrauch zwar nicht, aber er wird umweltfreundlicher: Die durch 288 Solarmodule erzeugte Energie wird direkt für den Betrieb genutzt und senkt den Netzbezug der Anlage mit etwa 50 000 Kilowattstunden im Jahr um fast ein Drittel. Gebaut wurde sie im Auftrag der Erschließungs- und Betriebsgesellschaft Fernwald von der SPIE Lück GmbH und hat rund 86 000 Euro gekostet.

In den vergangenen Jahren wurden in Fernwald bereits ähnliche Solaranlagen auf den Dächern des Bürgerhauses, der Freiwilligen Feuerwehr, der Fernwaldhalle in Steinbach und der Turnhalle in Annerod installiert – zusätzlich zum Solarpark in Albach, der mit 19 000 Modulen laut Bürgermeister Stefan Bechthold der größte der Region sei. Bechthold weiß, wem diese Entwicklung zur Nutzung von nachhaltigen und erneuerbaren Energien zu verdanken ist: »Der Energiebeirat der Gemeinde ist seit zehn Jahren unglaublich aktiv und treibt solche Projekte mit seinem Engagement voran.«

Bauamtsleiter Uwe Blaukat sagte, dass vorerst keine weiteren kommunalen Anlagen geplant seien, da es keine entsprechenden Flächen mehr gebe. Die ehemalige Weidefläche, auf der die neue Anlage nun steht, soll weiterhin als solche genutzt werden – jedoch sollen die Schafe nur zwei- bis dreimal im Jahr zwischen den Modulen grasen dürfen.

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