10. August 2018, 22:01 Uhr

Nicht mehr so still wie sonst

10. August 2018, 22:01 Uhr
Hier zweigen die Pfortgärten von der Burgstraße ab. (Foto: dcg)

Die Pfortgärten am Gleiberg-Südhang sind eine der ruhigsten Straßen in der Gemeinde. Außer den Anwohnern und einigen Wanderern oder Gassigehern mit »Fifi« oder »Bello« nutzt kaum jemand das Sträßchen, das ins Gleiberger Feld führt. Eigentlich: Denn seit ein paar Tagen sind die Pfortgärten ganz offiziell als Umleitungsstrecke ausgeschildert – weil eben in der Burgstraße wie in der Lindenstraße gearbeitet wird. In der Burgstraße und in der oberen Lindenstraße werden die Wasserleitungen erneuert, teils auch die Kanäle getauscht.

Geplant war, die Arbeiten bereits im Juli abzuschließen. Doch es dauert nun doch etwas länger, weil manches erst zutage tritt, wenn man die alten Leitungen nach dem Aufbaggern in Augenschein nimmt. Die Anlieger finden ihren Weg durch die Baustelle, andere folgen der offiziellen Umleitungsbeschilderung.

Bürgermeister Thomas Brunner kann den Unmut von Pfortgarten-Anwohnern verstehen – zumal die Straße im unteren Abschnitt eng, steil und unübersichtlich ist. Begegnungsverkehr ist kaum möglich.

Man wolle sich bemühen, diese Verkehrsführung so kurz wie möglich zu halten, sagt Brunner auf Anfrage. Aber er sieht eben keine Alternativen – außer vielleicht der Torstraße durch den Gleiberger Ortskern. Mit dem Risiko, dass dort ein etwas größeres Fahrzeug stecken bleibt. In der kommenden Woche schon, so wird gehofft, werde man die Pfortgärten-Umleitung wieder aufheben können.

Bauen in mehreren Abschnitten

Warum aber die Arbeiten? Die teils bis zu 100 Jahre alten Leitungen halten dem Wasserdruck nicht mehr stand. Der hat sich im Herbst 2016 geändert, seit die neue Leitung vom Augarten auf den Gleiberg und zum Hochbehälter nahe der »Eule« verlegt worden ist. Dies wurde seinerzeit nötig, da die alte Wasserleitung zum Gleiberg ziemlich genau 100 Jahre alt war und das Risiko eines kapitalen Schadens zu groß wurde.

Zumal in der Burgstraße immer wieder Leitungsbrüche zu verzeichnen waren. Rund 10 bar Druck müssen die Leitungen aushalten. Kosten kommen auf die Anwohner nur bei den Kanalhausanschlüssen zu. Die Wasserleitung zahlt die Kommune mit ihrem Eigenbetrieb, auch der Kanal und das Wiederherstellen der Straße werden von der Allgemeinheit getragen.

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