02. Juli 2018, 22:13 Uhr

Lieder zum Geburtstag

02. Juli 2018, 22:13 Uhr
Walter Schomber leitet den Gesangverein Liederkranz 1873 Kesselbach. Mit einem Liedernachmittag wird das 145-jährige Bestehen im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. (Foto: vh)

Der Gesangverein Liederkranz 1873 Kesselbach feierte sein 145-jähriges Bestehen mit einem Liedernachmittag im Dorfgemeinschaftshaus. Gastchöre und Zuhörer füllten die Reihen fast vollständig. Der Jubiläumschor sang unter Leitung seines Dirigenten Walter Schomber unter anderem das » Heimatlied«, »Die Rose« und »Halleluja«. Die Gastchöre aus der Rabenau beteiligten sich zahlreich. Aus Geilshausen kam der Gesangverein Jugendmut und sang »Top of the World« und »Alleweil rappelts am Scheurndoor«.

Ohne Dirigent, dafür mit Akkordeon, Gitarre und Schlagzeug, erschien der Männerchor Concordia Rüddingshausen. Er sang Seemannslieder wie »Wir lagen vor Madagaskar«, das Publikum klatschte fleißig mit. Der ehemalige Gesangverein Eintracht Odenhausen hatte nochmal zusammen geübt, intonierte »Um uns die schönsten Blumen«. Beim Chor Regenbogen erklang »Sei behütet auf deinen Wegen«. Das Doppelquartett Kesselbach brachte einen Liederstrauß mit.

Kultur soll in die Verfassung

Liederkranz-Vorsitzende Rita Dietzler trug eine Kurzchronik vor. Dirigent Schomber und Vereinswirtin Sonja Schomber erhielten ein Präsent. Bürgermeister Florian Langecker ging auf das Alter des Chors und sein Gründungsjahr ein. 1873 habe es in Kesselbach 400 Einwohner aber weder Wasserleitung, Strom oder Autos gegeben. Landrätin Anita Schneider erwähnte, dass Rita Dietzler die erste Frau unter den bisher elf Vereinsvorsitzenden sei. Viele Gesangvereine klagten über Geldmangel. Der Kreis und die Kommunen hätten davon ebenfalls wenig. Daher solle das Land Hessen die Kultur dem Sport gleichstellen und ebenfalls einen Verfassungsrang einräumen, sagte Schneider.

Ortsvorsteher Ottmar Lich sagte, im Herbst dieses Jahres gebe es in Hessen eine Volksabstimmung zu Verfassungsänderungen: »Wir sollten gucken, ob wir die Kultur da hinein bekommen.« Pfarrer Frank Leissler erläuterte, Singen fördere die Empathie.

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