20. August 2018, 22:07 Uhr

Letzte Hürde genommen

20. August 2018, 22:07 Uhr
Vertragsunterzeichnung: (v. l.) Dr. Christiane Schmahl, Anita Schneider, Peter Gefeller und Bianka de Waal-Schneider. (Foto: con)

Endlich kann es losgehen: Am Montag unterzeichneten Bürgermeister Peter Gefeller und Landrätin Anita Schneider den Vertrag zum Flächentausch, der für den Neubau einer Grundschule in Staufenberg notwendig wurde.

Im größten Stadtteil sollen demnächst die Arbeiten an einer gemeinsamen Grundschule für Staufenberg, Mainzlar und Daubringen beginnen. Dafür war aber eine Fläche nötig: Die fanden die Beteiligten auf dem Gelände des ehemaligen Rewe-Marktes, gleich oberhalb des Rathauses. Als Gegenleistung erhält die Stadt die Grundstücke der Grundschulen in den drei Stadtteilen nach Aufnahme des Betriebes der neuen Einrichtung. Die Lage hat einen weiteren Vorteil: Es sind nur noch wenige Meter bis zur Stadthalle Staufenberg, wo der Sportunterricht stattfindet.

Die bisherigen Grundschulen in Staufenberg, Mainzlar und Daubringen platzen aus allen Nähten: »Da sitzt jeder Quadratmeter voll«, sagte Gefeller bei der Vertragsunterzeichnung. Die Lösung: Die drei kleinen Einrichtungen werden zusammengelegt. Zentral gelegen soll diese künftig 13 Klassen Platz bieten. Auch genügend Raum für das Ganztagesangebot wird vorhanden sein, weiterhin Funktionsräume und eine Mensa. »Wir freuen uns, dass der Neubau jetzt beginnen kann«, sagte Gefeller.

Die Flächen der drei kleinen Schulen stehen für die Stadt zur Verfügung – nur für das Grundstück in Daubringen ist in dem Vertrag bereits ein Verwendungszweck vorgesehen: Auf einem Teil soll sozialer Wohnungsbau umgesetzt werden. Dieses muss innerhalb von fünf Jahren verwirklicht werden, ansonsten muss die Stadt einen Preisnachlass von 40 000 Euro zurückzahlen.

Die Pläne für die Grundschule kommen vom Münchner Architekturbüro Hess/Talhof/Kusmierz. Die Architekten hatten im Mai einen Wettbewerb für den Neubau gewonnen. Schuldezernentin Dr. Christine Schmahl berichtete von ständig steigenden Schülerzahlen in der Stadt: »Während der Planungen ist die Schule immer größer geworden«. Das erklärte Ziel ist es, dass der Schulbetrieb zum Schuljahr 2021/2022 starten kann. Derzeit werden die Kosten für den Neubau auf rund elf Millionen Euro geschätzt – der Außenbereich noch ausgenommen. Die benötigten finanziellen Mittel sind bereits im Haushalt des Landkreises verteilt über die Jahre bis 2021 vorgesehen – ein Teil in Höhe von zwei Millionen Euro wird zusätzlich über das Kommunalinvestitionsprogramm II (KIP II) finanziert.

Mit der Vertragsunterzeichnung ist nun der Grundstein für die weiteren Planungen gelegt.

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