07. September 2018, 10:00 Uhr

Kreisstraße 28 ist eng und gefährlich

Christdemokraten aus Gießen und Wettenberg nehmen die Verbindungsstraße zwischen diesen beiden Orten in den Blick. Vor allem für Radler ist sie schlicht gefährlich.
07. September 2018, 10:00 Uhr

Seit Jahren schon ist die Brücke über die A 480 zwischen der Gießener Weststadt und dem Launsbacher Kreisel ein Ärgernis: Für Autofahrer und für Radfahrer.

Die Kreisstraße 28 ist zwar die kürzeste Verbindung zwischen Krofdorf-Gleiberg respektive Launsbach und Gießen.

Doch sie ist auch die schlechteste. Eng, ohne Radweg, mit Gehwegen voller Unkraut und loser Platten.

Vor allem für Radler ist es schlicht gefährlich, dort unterwegs zu sein. Doch sie sind es – eben wegen des kurzen Weges – und weil sie auf dem Radweg von Gießen her auf dem Werner-Gleim-Deich geradezu auf die Kreisstraße geführt werden.

 

Radweg endet im Nichts

 

Der Radweg endet dort im Nichts, führt stumpf auf die Chaussee. In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Initiativen gegeben, dort Verbesserungen anzugehen. Nun ein neuer Anlauf: Die CDU will sich der Sache annehmen.

Der Gießener CDU-Chef Klaus-Peter Möller sowie Stadtrat Peter Neidel haben sich gemeinsam mit Wettenberger Christdemokraten um Dr. Gerhard Noeske die Straße samt Brücke angesehen und Handlungsbedarf konstatiert.

Denn die Verbindung, die nicht nur nach Wettenberg, sondern auch auf den Gießener Ring führt, gewinnt für Gießen schon bald mächtig an Bedeutung.

Erschließt die Stadt im Katzenfeld zwischen Umspannwerk und Grundschule Gießen-West Flächen für Gewerbe und Wohnen, so müssen sich ankommender wie abfließender Verkehr just auf dieser Straße bewegen.

Die Krofdorfer Straße stadteinwärts kann und soll nicht weiter belastet werden, ein direkter Ring-Anschluss geht nicht. Vereinfacht formuliert: Ohne den Um- und Ausbau der K-28-Brücke funktioniert die »Katzenfeld«-Erschließung mit Anbindung an die A 480 und die B 429 nicht.

 

Komplizierte Eigentumsverhältnisse

 

Was es gleichwohl etwas kompliziert macht, sind die Eigentumsverhältnisse. Zu beteiligen sind die beiden Anrainer-Gemeinden Wettenberg und Gießen, der Kreis als Straßenbaulastträger – und der Bund, denn die Brücke führt über eine Autobahn.

Da es sich um eine Kreisstraße handelt, wäre beim Kreis als erstes Initiative gefordert. Klaus Peter Möller will mit Hessen-Mobil und den anderen Beteiligten in Kontakt treten.

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