23. Mai 2018, 21:46 Uhr

Kleinsportfeld kann kommen

23. Mai 2018, 21:46 Uhr
Das Kleinsportfeld soll sich östlich an die Adolf-Reichwein-Schule in Watzenborn-Steinberg anschließen. Nach Ansicht des Pohlheimer Haupt- und Finanzausschusses kann es mit den Bauarbeiten losgehen. (Foto: mja)

Der Bau eines Kleinsportfeldes an der Adolf-Reichwein-Schule in Watzenborn-Steinberg beschäftigt die Pohlheimer Stadtverordnetenversammlung und die Ausschüsse schon seit einigen Jahren. Auch am Dienstag war die Außensportanlage wieder Thema bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Erst kürzlich erklärte Schuldezernentin Christiane Schmahl zum Abschluss der Innensanierung an der ARS, dass der Bau bald angegangen werden könnte. »Wir können diese Sache endlich zum Abschluss bringen«, erklärte Bürgermeister Udo Schöffmann zur Ausschusssitzung. Aus den früher geplanten großen Sportfeld mit Kosten von etwa 100 000 Euro für die Stadt, wurde mittlerweile ein Kleinsportfeld. Dadurch wurden auch die Kosten etwas geringer: Von den bislang veranschlagten 240 000 Euro muss die Stadt 25 Prozent tragen. Der aktuelle Projektstand stieß bei allen Beteiligten auf Zustimmung. Der Abschluss der Bauarbeiten soll noch im kommenden Jahr sein, eventuell könnte es auch schon in diesem Jahr losgehen. »Wir sind einfach froh, dass sich dieses Trauerspiel endlich einem Ende nähert«, sagte Reiner Leidich (CDU). Die Außensportanlage soll sich östlich an die Schule anschließen. Der Antrag über den Bau der Anlage fand den einstimmigen Zuspruch im Ausschuss.

Und auch das Thema Digitalisierung trieb die Ausschussmitglieder um: Bereits vor einiger Zeit hatte die Stadtverordnetenversammlung der Anschaffung von Tablets für ihre Mitglieder zugestimmt. Doch passiert ist bis heute nichts, wie der Fraktionsvorsitzende der FDP, Fabian Schäfer, zur Ausschusssitzung mitteilte. Deshalb stellte seine Fraktion den Antrag, bis zum 31. Oktober diesen Jahres die entsprechenden Geräte anzuschaffen. »Anstatt die Digitalisierung innerhalb der Stadt Pohlheim voranzutreiben, schreibt der Kämmerer die Beschaffung der Tablets von Jahr zu Jahr nur fort – ohne zu handeln«, wurde der Antrag begründet.

Doch ganz so schnell wie man annehmen könnte, wurde dieser Antrag nicht abgestimmt: Einige Ausschussmitglieder hatten noch Fragen und Bedenken zur technischen Umsetzung. »Das zeigt doch, dass der Antrag richtig war: Es scheint ja noch einiges an Fragen zu geben«, stellte Schäfer nach längerer Diskussion fest. Derzeit läuft im Übrigen die Abfrage wie viele Geräte benötigt werden. Im Anschluss sollen die Tablets angeschafft werden. »Wir wollen doch nichts anschaffen, was nirgendwo verwendet wird«, erklärte Bürgermeister Udo Schöffmann. »Ganz im Gegenteil: Das läuft auch in anderen Kommunen ohne Probleme – nur in Pohlheim wird es mal wieder zum Problem gemacht.«

Damit es mit der Umstellung auf den papierlosen Sitzungsalltag auch funktioniert, sollte es in öffentlichen Sälen im Stadtgebiet frei zugängliches WLAN geben. »Wir sind derzeit dabei, es überall einzurichten«, informierte Schöffmann. Über den Antrag der FDP wurde zur Sitzung nicht abgestimmt – zuerst soll dieser noch in den Fraktionen besprochen werden.

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