15. Juli 2018, 19:47 Uhr

Kein Preis, aber viel Bestätigung

15. Juli 2018, 19:47 Uhr
Drei Macher aus Fellingshausen: Gerold Rentrop, Helmut Mattig und Friedel Winter (stehend v. l.), erfahren Dank und Anerkennung von den Wochenmarktbesuchern. (Foto: m)

« Zu den Preisträgern des Hessischen Demografiepreises 2018 zählt Fellingshausen zwar nicht. Aber immerhin haben sich zwei Organisationen des 1800-Seelen-Dorfes an dem Wettbewerb beteiligt und sind dafür mit einer Denkesurkunde belobigt worden.

Das Wochenmarkt-Team und die Bürgerinitiative Geldautomat machen sich seit geraumter Zeit um das Gemeinschaftsgefühl in Fellingshausen verdient. Unabhängig voneinander hatten sich die Verantwortlichen beider Seiten im Frühjahr um den Hessischen Demografiepreis 2018 beworben, den die Staatskanzlei auslobt und der auf ehrenamtlich geführte Projekte und Initiativen insbesondere im ländlichen Raum abzielt.

»Uns war bewusst, dass es hessenweit eine Vielzahl solche Initiativen gibt, mit denen wir uns nicht zwingend messen können«, so Helmut Mattig vom Wochenmarkt-Team und Gerold Rentrop von der BI Geldautomat. Deshalb waren die beiden und ihre Mitstreiter auch nicht enttäuscht, keinen der prämierten Ränge 1 bis 6 erreicht zu haben. Insgesamt gab es landesweit 92 Bewerbungen.

Über Post aus Wiesbaden haben sich die Fellingshäuser aber sehr gefreut. Darin enthalten unter anderem jeweils eine Urkunde, die Wertschätzung gegenüber dem ehrenamtlichen Engagement ausdrückte. »Auch wenn ihr Projekt nicht zu den sechs nominierten gehört, so trägt es doch dazu bei, das Leben auf dem Lande attraktiv und reizvoll zu gestalten«, schreibt der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer und ermuntert die Akteure zum Weitermachen.

Wie wichtig der Einsatz der BI und des Wochenmarkt-Teams ist, kann man jeden Donnerstag zwischen 15 und 17 Uhr vor dem Mehrzweckgebäudes erleben. Nämlich immer dann, wenn die Fellingshäuser erst auf dem Markt ihre Einkäufe tätigen, danach das Portemonnaie am Geldautomaten wieder auffüllen und sich anschließend auf einen Plausch in »Friedels Café-Shop« treffen. Es geht also nicht nur um Konsum, sondern auch um Gemeinschaft und Förderung sozialer Kontakte. Jetzt hoffen die Akteure, dass Wochenmarkt und Automat weiter gut genutzt und damit gesichert werden. Übrigens: Helmut Mattig sucht dringend eine Lücke im Marktangebot zu schließen und würde sich über einen Obst- und Gemüsehändler freuen. Kontakt: 06409/9008

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