16. August 2018, 22:13 Uhr

Kaffeefahrt und Rechtsbeistand

16. August 2018, 22:13 Uhr

»Im Mittelpunkt des Bemühens stand stets der Mensch«. Dies bekundeten schon vor zwei Jahrzehnten die Festredner aus Anlass der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der VdK-Ortsgruppe Fellingshausen/Krumbach. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wenn am Samstag um 16 Uhr in der Fellingshäuser »Post« das 70-jährige Bestehen gefeiert wird.

Seit 1950 ein Verband

Die Beratung in sozialrechtlichen Angelegenheiten, die Vertretung bei Antragsstellungen sowie die Unterstützung bei rechtlichen Auseinandersetzungen vor Sozial- und Verwaltungsgerichten, Informationen und Hilfestellungen bei Wohnungsneu- und –umbau oder die Vermittlung behinderten- und seniorengerechter Urlaubsquartiere und Kureinrichtungen sind nur einige Beispiele der Arbeit des Sozialverbandes. Der amtierende Vorsitzende Friedel Mohr sagt: »Wir sind erste Anlaufstelle und Kontaktadresse in allen Fragen, bei allen Anregungen und Informationsbedarf unserer Mitglieder. Darüber hinaus bieten wir gesellige Veranstaltungen – für viele Menschen, insbesondere Alleinstehende und gesundheitlich Beeinträchtigte wichtig. Dazu zählen etwa Ausflüge, Kaffeenachmittage, Advents- und Weihnachtsfeiern oder Fachvorträge.

Die Ortsgruppe Fellingshausen/Krumbach zählt aktuell 171 Mitglieder, mit steigender Tendenz. Die moderne Ausrichtung des VdK Sozialverbands Deutschland hat auch in vielen anderen VdK-Ortsgruppe für einen Zulauf jüngerer Menschen gesorgt.

Wie alles anfing? 1946 legte die Anerkennung des VdK-Landesverbandes Hessen durch die amerikanische Militärregierung die Grundlage für die Bildung zahlreiche Ortsgruppen – auch in Krumbach und Fellingshausen, die beide anfangs noch eigenständig waren. Am 26. September 1948 trafen sich in der Gastwirtschaft Paul Weber (heute Landgasthof Zum Dünsberg) in Fellingshausen sieben Bürger zur Gründungsversammlung. Ende Oktober konstituierte sich der Vorstand. Ludwig Gerlach wurde zum Vorsitzenden gewählt. Vize wurde Otto Waldschmidt und der Schriftführer hieß Josef Rentrop.

Jsoef Rentrop war 55 Jahre Vorstandsmitglied, davon viele Jahre in Personalunion Schriftführer und Vorsitzender und ist das einzige heute noch lebende Gründungsmitglied. Weitere Gründungsmitglieder waren Minna Bender, Hermann Crombach, Werner Weber und Karl Tittl.

Noch im Gründungsjahr profitierten alle Mitglieder von einer Kohleaktion. Die Ortsgruppe hatte damals, in der unmittelbaren Nachkriegszeit, die Gelegenheit, günstig an Brennmaterial zu gelangen, weiß Josef Rentrop noch zu berichten. Die Braunkohle wurde auf dem Hof der Volksschule verteilt. Am 23 November 1950 fusionierten auf Wunsch der Krumbacher Mitglieder die beiden Ortsgruppen und machen seitdem erfolgreich gemeinsame Sache. (Foto: m)

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