31. August 2018, 22:16 Uhr

In der Heimat der Ahnen

31. August 2018, 22:16 Uhr
Christa Launspach (l.) zeigt dem Ehepaar Stringer Chroniken. (Foto: la)

Erneut hatte die Heimatgeschichtliche Vereinigung Reiskirchen Besuch aus Übersee. Janice Stringer und ihr Ehemann Bo aus der Nähe von Houston in Texas zeigten großes Interesse an dem Heimatmuseum, dem Hirtenhaus, ebenso wie auch an den Veröffentlichungen über die Orte ihrer Vorfahren.

Janice Stringer ist eine geborene Christ und ein direkter Nachkomme von Anna Catharina Launspach, die 1827 in Hattenrod geboren wurde. Am 18. Mai 1848 heiratete sie Johannes Caspar Döring in Winnerod. Beide wanderten 1855 nach Buffalo (New York) in Amerika aus. Ihre Tochter Magdalena, 1855 in Buffalo geboren, ist die Urgroßmutter von Janice Stringer.

Beim Durchgang durch das Heimatmuseum konnte sich vor allem Janice Stringer an die einstigen Haushaltsgeräte erinnern, die auch ihre Großmutter noch in Gebrauch hatte. Sie wusste sehr genau, wozu jedes Gerät seine Verwendung fand. Der Beginn der zentralen Wasserversorgung 1911, die Versorgung Reiskirchens mit Strom 1913 oder der Einzug der Eisenbahn 1869 wurde mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Aber mehr noch galten die Fragen zum Leben ohne Wasser, Strom oder Bahn. Das waren eben die Lebensverhältnisse, mit denen ihre Vorfahren fertig werden mussten. Begeistert waren beide auch, als Christa Launspach, die stellvertretende Vorsitzende der Heimatgeschichtlichen Vereinigung Reiskirchen, die Tracht aus dem Familienbesitz ihres Ehemannes zeigte.

Die Begeisterung setzte sich auch fort, als die amerikanischen Gäste Einblick in die Publikationen der HGV bekamen, sodass bei dieser Gelegenheit mehrere Bücher den Flug über den großen Teich mitmachen. Die Gäste überraschten wiederum Launspach mit einer einzigartig geordneten Familienchronik, einer Ahnentafel, die die Vorfahren bis in das 16. Jahrhundert aufführt. Da es Beziehungen zu den heutigen Reiskirchener Ortsteilen Ettingshausen, Hattenrod und Winnerod gibt, wurden selbstverständlich die Bücher, die auch die Chroniken dieser Orte enthalten, gekauft.

Ihre besondere Hochachtung über das Heimatmuseum und die ausgezeichnete Information im Rahmen der über zweistündigen Führung und die ausgiebigen Gespräche brachten die Stringers abschließend in dem Eintrag in das Gästebuch des Hirtenhauses zum Ausdruck: »Zu sehen, wie meine Familien aus dieser Gegend lebten, war ein wunderbares Erlebnis für uns. Die Arbeit, die zur Erhaltung dieses Hauses geleistet wird, ist ausgezeichnet. Wir werden diesen Besuch unser Leben lang in bester Erinnerung behalten.«

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