13. Juli 2018, 22:02 Uhr

Ideen für Kita Cleeberg und Bahnhof Lang-Göns

13. Juli 2018, 22:02 Uhr
Marius Reusch (2. v. r.) kritisiert in Cleeberg die fehlende Barrierefreiheit am Friedhof. (se)

Ein Konzept für das Lang-Gönser Bahnhofsgebäude sowie die Kindertagesstätte und den Friedhof in Cleeberg präsentierte nun Marius Reusch bei Ortsterminen. Er ist Kandidat der CDU/FDP und der Grünen für die Bürgermeisterwahl am 28. Oktober in Langgöns.

In Cleeberg besuchte er zusammen mit interessierten Bürgern und Kommunalpolitikern die Kindertagesstätte. »Das richtige Konzept fehlt«, sagte Reusch. Eine Ortsbegehung des Sozialausschusses vor einigen Wochen sei »chaotisch verlaufen«. Mit einem neuen Antrag der Koalition (CDU/FDP und Grüne) in der Langgönser Gemeindevertretung solle erreicht werden, dass durch einen Fachplaner ein neues Nutzungskonzept der Kita Cleeberg erarbeitet wird. Ziel dabei sei, »perspektivisch eine zweigruppige Einrichtung zu haben mit der zeitgemäßen Bildung von U3- und Ü3-Gruppen«.

Öffentliche Spielanlagen

Für das Gebäude will Reusch eine umfassende Modernisierung, beispielsweise bei der Heizungsanlage, Toiletten und Wickelbereich. Außerdem sollen die Gruppen- und Funktionsräume neu gestaltet werden. In diesem Zusammenhang hob Reusch hervor, dass einerseits der Standort sehr gut und der Kindergarten in einem »schönen historischen Gebäude« untergebracht sei und sich das Gebäude »in einem baulich guten Zustand« befinde. CDU/FDP-Fraktionsvorsitzender Jürgen Knorz sagte, dass vorgesehen sei, die Außenspielanlagen »mit gezielter Ausrichtung auf Kindergarten- und öffentliche Nutzung« zu erneuern.

Nächste Station der Wahlkampftour war der Cleeberger Friedhof. Hier sei Reusch im Vorfeld mitgeteilt worden, dass der Zugang zum neu angelegten, oberen Grabfeld nahe der Trauerhalle nicht befestigt und auch nicht barrierefrei sei. Die Ortsbesichtigung bestätigte dies. »Hier ist ohne hohen finanziellen Aufwand ein ebenerdiger Zugang und ein befestigter Weg herstellbar«, sagte Reusch. Außerdem ist beim Treppenaufgang der Handlauf abwechselnd links und rechts angebracht. »Das ist in der Handhabung für viele Besucher umständlich. Hier kann durch einfaches Umsetzen der Geländer Abhilfe geschaffen werden.«

Auch über praktische Lösungen für die Zukunft des Bahngeländes in Lang-Göns denkt Reusch nach. Hier müsse eine langfristige Standortplanung aus einer Hand statt Flickwerk erfolgen. Dabei seien genaue Vermessungen der Grundstücksgrenzen, eine Eintragung ins Grundbuch sowie eine genaue Übersicht der Besitzverhältnisse und Nutzungsrechte Grundvoraussetzungen.

Für den Bereich des Bahnhofsgebäudes (Westseite) sieht Reusch vor, das Ergebnis einer Untersuchung durch eine studentische Gruppe der Technischen Hochschule Mittelhessen miteinzubeziehen. Dies sah einen Mix aus Museum/Archiv, Gastronomie und Büroflächen vor. Die Park-and-ride-Anlage solle um 15 bis 20 Plätze erweitert und eine Flächenfotovoltaikanlage im hinteren Bereich des Areals angelegt werden. Möglich sei auch eine Ansiedelung von Kleingewerbe im Bereich des Holzmüller-Geländes.

Auf der Ostseite (Rottweg, Leihgesterner Straße) sollen weitere Parkplätze entlang der Schallschutzwand am Eschenweg entstehen, die beiden Aufgänge verlegt und ein Kreisel an der Kreuzung Holzheimer Straße/Rottweg, Leihgesterner Straße gebaut werden.

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