Wir sind doch gar net bees, gar net bees, bleib locker«: Mit diesem Ohrwurm zur Melodie von Meghan Trainors »All about that bass« gingen am Montagabend die Besucher der Licher Privatbrauerei fröhlich nach Hause. »Schuld« waren die vier Sängerinnen von Allegría, die zuvor im Rahmen der Licher Kulturtage ein ausgezeichnetes Konzert im »Hardtberggarten« der Brauerei abgeliefert hatten – quasi »im siebten Himmel«, wie die ausgebildeten Sängerinnen angesichts der Lage des Biergartens im siebten Stockwerk befanden. 100 Besucher fanden dort Platz – sie waren beim Kartenkauf schnell, denn zwei Tage nach der Ankündigung war das Konzert restlos ausverkauft.

Was die vier Damen aus der Wetterau und dem Frankfurter Raum boten, konnte sich hören und sehen lassen. Da war vor allem ihr fröhlicher Hit »Hessisch Mädsche«, der auch im Internet mit 130 000 YouTube-Klicks ein Renner ist. Aber auch sonst harmonierten die glasklaren Stimmen von Christine Bär, Mareike Bender, Julia Hofmann und Christina Schmid bestens miteinander. Mit ihrem gesanglichen Können verzauberten sie die Zuhörer zum Beispiel mit ihrer Version von Stings »Fields of Gold« und erzeugten mit Andreas Gabaliers »Amoi« für ihre verstorbene Bandkollegin Ariane Gänsehaut pur.

Großes komödiantisches Talent

Sonst sorgten Allegría ihrem Namen entsprechend für viel Heiterkeit – er stammt aus dem Spanischen und steht für Freude, Fröhlichkeit und Heiterkeit. Augenzwinkernd ließen sie sich in ihren eigenen Stücken über weiße Blusen oder ein defektes Navigationssystem aus. Bei ihrer pannenreichen Fahrt nach Aschaffenburg spielten sie auch schon mal die Autofahrt auf dem Biertisch nach; mit »Ich wäre so gerne mediterran« nahmen sie so manchen Deutschen auf die Schippe. Ihr komödiantisches Talent bewiesen die Sängerinnen mit grandiosem gesanglichen Schauspiel zur »Männergrippe«.

Auch die Popmusik mit Liedern wie »Happy« (Pharell Williams), »Best day of my life« (American Authors) und »Cups« (Anna Kendrick) stand dem Quartett gut. Und nicht zuletzt haben sich Allegría auch einen Namen als »hessische Andrews Sisters« gemacht: Sie geben Swingklassiker wie »Don’t sit under the apple tree« oder »Rum and Coca Cola« der US-amerikanischen Girlgroup (1932 bis 1966) zum Besten. Rum und Coca-Cola gab es an diesem Abend nicht in der Brauerei, und auch auf ihren »Äppelwoi-Schoppe« mussten sie verzichten. Dafür strahlten die rundherum charmanten Mädels dann aber über ihre neuen »Damenhandtaschen«, gefüllt mit einigen Flaschen »Licher«, die die Brauerei als kleines Dankeschön für die Sängerinnen bereithielt. (nab/Foto: nab)

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