24. August 2018, 22:01 Uhr

Gut fürs Klima, gut fürs Lumdatal

24. August 2018, 22:01 Uhr

An diesem Wochenende laden Staufenberg, Allendorf/Lumda und Rabenau zum Autofreien Sonntag ein – es ist bereits die 18. Auflage. Die Landesstraße 3146 zwischen Staufenberg (diesmal ist der Kreisel nahe »tegut« komplett gesperrt) und Kesselbach wird dann von 9 bis 18 Uhr für alle Kraftfahrzeuge tabu sein.

Die drei Rathauschefs Peter Gefeller (Staufenberg), Thomas Benz (Allendorf) und Florian Langecker (Rabenau) sind sich darin einig, dass diese Veranstaltung nicht minder eine gute touristische Werbung für das Lumdatal sei. Unisono lobten sie das starke Engagement der Vereine, als – neben dem Wetter – wichtigste Voraussetzung fürs Gelingen.

Ein Blick in den Flyer liefert den Beweis, folgend eine Auswahl der Angebote und Aktionen: In Staufenberg umrahmt der Posaunenchor den Open-Air-Gottesdienst, in Mainzlar verköstigt der NABU Radler und Skater mit Bioprodukten, in der Treiser Straße (Einmündung zur L 3146) informiert die Feuerwehr über technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen und organisiert Wasserspiele für Kinder. Ebenso sind die Treiser Floriansjünger aktiv und laden zum »Tag der Feuerwehr« am Gerätehaus ein.

 

Parkfest und Codierung

 

In Allendorf/Lumda kümmern sich unter anderem der Heimat- und Verkehrsverein sowie der TSV ums leibliche Wohl der Besucher. In Londorf richtet die Vereinsgemeinschaft das Parkfest im Burggarten aus, mit Kinderbespaßung und Livemusik.

Ein hartes Wochenende für die Aktiven, haben sie doch am Abend zuvor schon an gleicher Stelle das Lichterfest gestemmt, mit Livemusik zweier Bands und Vorstellung des neuen Marktwächters.

In der Kerngemeinde kann man sich am Sonntag auch sein Fahrrad von der Polizei codieren lassen, beim »Rabenauer Kunstforum« im Bürgersaal im Alten Bahnhof oder in der Galerie Blaufelder in der Freigasse vorbeischauen. Auch in Londorf gibt es einen Freiluftgottesdienst, hier an der katholischen Kirche und inklusive anschließender Fahrradsegnung. Nicht zu vergessen ist der Info-Stand der Stadtwerke Gießen, der die Lose für die Tour der Hoffnung verkauft.

Bleibt noch Kesselbach als Endstation zu erwähnen: Hier lockt der TV am Sportplatz mit Kistenstapeln, Hüpfburg und Klettermobil. Und auch hier gibt es Erfrischungen sowie kulinarische Köstlichkeiten für die müden Pedalritter. Von denen hat sich vermutlich der eine oder andere auf dem Hinweg, in Höhe der Tankstelle Klein in Treis, eine kostenlose Sitzknochenvermessung angedeihen lassen. Insider kennen das, sprechen hier vom »Popometer«. (tb/Foto: Archiv)

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