09. Juli 2018, 21:47 Uhr

»Glück auf – und I ah, Weckezhoaa«

09. Juli 2018, 21:47 Uhr

Mit einem Dorffest begingen die Weickartshainer am Wochenende ihr 575-jähriges Jubiläum. Zwar ist der Ort im Vergleich zu den »Nachbarn« noch recht jung, aber das hielt die Ortsbewohner nicht ab, die Ersterwähnung der Siedlung vom 26. September 1443 gebührend zu feiern.

Los ging es am Samstag mit einem Kommersabend im Bürgerhaus, zu dessen Ausgestaltung die Malgruppe des Kulturrings beigetragen hatte. Mandolinenorchester »Gut Klang« und Männergesangverein Weickartshain gestalteten den musikalischen Teil.

Unter Gesamtleitung von Christina Scharmann stellten sich die Sänger vor, boten etwa mit dem »Heimatlied« eine Hymne an das Dorf: »O, du mein Weickartshain, im schönen Hessenland. Du stille Bergeshöh‹, ich lieb‹ dich immerzu, o, mein Weickartshain, wie schön bist du«.

Freudige Nachricht

Das Mandolinenorchester, gut aufgelegt beim Kommers, brachte »Schön ist es, auf der Welt zu sein« oder einfühlsam »The Rose« dar. Der Auftritt von Chor und Orchester mit »Santa Lucia«, bei dem Ulrich d’Amour mit der Geige den Solo-Part übernahm, und »Rot sind die Rosen« kam besonders gut an.

Gerhard Hoderlein von der Organisationsgruppe hatte zunächst die Gäste begrüßt. »575 Jahre Weickartshain ist doch ein echter Anlass, einmal über das Wochenende die Arbeit ruhen zu lassen«, stellte er fest.

Ortsvorsteher Eberhard Schlosser informierte die Gäste, man habe auf eine erweiterte Dorfchronik verzichtet, da vor 25 Jahren bereits eine erschienen sei. Bei der 600-Jahr-Feier gelte es jedoch, dies zu überdenken. Sein Dank galt allen Helferinnen und Helfern und auch der Stadt Grünberg für die in den letzten 25 Jahren erbrachten Leistungen für das Dorf. Mit dem Wunsch auf eine gute, gedeihliche und vor allem friedliche Zeit für die nächsten 25 Jahre, rief er den Besuchern »Glück auf – und I ah, Wecketshoaa« zu.

Karl Heinz Hartmann, Ehrenvorstand des Kulturrings, gewährte mit seinem Vortrag »575 Jahre Weickartshain – ein Dorf auf der Höhe« historische Einblicke. Erster Stadtrat Thomas Kreuder lobte das vielfältige Angebot der Ortsvereine. »Für jeden Interessierten ist etwas dabei.«

Am Sonntag wurde das Dorffest mit einem ev. Gottesdienst mit Pfarrerin Cordula Michaelsen eröffnet. Bürgermeister Frank Ide gratulierte den Einwohnern und brachte ihnen die freudige Nachricht mit, dass der Kauf des Nachbargebäudes zum Gerätehaus geregelt sei. So stünde der Erweiterung nichts mehr im Wege. Auch einen Scheck für Ortsvorsteher Schlosser und Gerhard Hoderlein hatte er mitgebracht. Den Frühschoppen gestaltete die Liveband »Die lustigen Pfefferbeißer« mit schmissigen Melodien. Gerne blieben die Gäste noch lange zusammen. Kinderschminken und Mitmachmalen bei der Malgruppe oder das Schießen mit dem Lasergewehr beim SV trugen ebenso zu einem kurzweiligen Nachmittag bei.

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