11. September 2018, 22:11 Uhr

Gemälde aus vier Jahrzehnten

11. September 2018, 22:11 Uhr
Georg Baumhakl mit seiner Gattin Ulrike (l.) und Jutta Failing. Im Hintergrund die »Argensteiner Mühle«, das Lieblingsmotiv von Baumhakl. (Foto: ws)

»Auf seiner Visitenkarte steht Automotorsport-Maler. Aber er ist viel mehr als das: Georg Baumhakl ist einer der besten Tiermaler Europas. Niemals würde er das selbst sagen, dafür ist er zu bescheiden. Doch die internationale Anerkennung, die er in den letzten Jahrzehnten erhalten hat, lässt nichts anderes zu – er ist unter den Besten. Seine Arbeiten hängen in Sammlungen und Museen – auch der »Hessenpark« besitzt Gemälde von ihm.

Der Heuchelheimer malte Landschaften im Gleiberger Land, im Hüttenberger Land, im Vogelsberg und auch in der Schwalm, wie etwa in Obergrenzebach, einem typisch Schwälmer Dörflein, sagte Dr. Jutta Failing während der Eröffnung der Ausstellung »40 Jahre Malerei – Georg Baumhakl« im Rodheimer Heimatmuseum. Die Präsentation zeigt 27 Gemälde – von Ende 1970 bis 2015. »Jedes Motiv ist für mich etwas Besonderes. Mein Lieblingsmotiv ist die ›Argensteiner Mühle‹ – eine Wassermühle an der Lahn vor Marburg. Ich male auch gerne Winterbilder«, erläuterte Baumhakl. Die Rodheimer Ausstellung zeigt keine Tiermalerei und keine Rennsportmalerei, sondern Landschaftsmalerei und zwei Porträts – eines von »Opa Schmidt«, dem Großvater von Baumhakls Frau Ulrike, und »Tante Lenchen« (in Röteltechnik gearbeitet). Baumhakl malt in den Techniken Aquarell, Öl, Pastell, Kohle und Bleistift sowie der Röteltechnik (mit Rotstift), eine uralte Technik. Mitte der 80er Jahre wechselte er von Malkarton als Malgrund auf Leinwand. Heimatvereinsvorsitzender Helmut Failing wies zur Begrüßung darauf hin, dass der Heimatverein bei mehr als 50 Ausstellungen immer auch heimischen Künstlern Gelegenheit gegeben habe, ihre Werke auszustellen.

Failing weiter: »Baumhakls Bilder verklären die Heimat nicht, sie zeigen so etwas wie eine Essenz. Ein Gefühl, das sich schwer in Worte fassen lässt, aber in Bilder. Etwa die Landstraße von Heuchelheim nach Rodheim mit Blick auf den Königsstuhl, auf die Aussiedlerhöfe.« Die Ausstellung ist bis 30. Dezember jeweils sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet, Sondertermine können unter Tel. 06409 / 9215 vereinbart werden.

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