04. September 2018, 21:52 Uhr

Gegen Unwetterschäden vorsorgen

04. September 2018, 21:52 Uhr
Das Technische Hilfswerk ist für den Hochwassereinsatz gut ausgerüstet. (Foto: rge)

2018 haben auch im Landkreis Gießen wieder Starkregenereignisse für Katastrophenstimmung in zahlreichen Haushalten gesorgt. Daher wenden sich immer mehr besorgte Bürger an Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Fachunternehmen und Versicherer, um zu erfahren was zu tun ist, um beispielsweise vollgelaufene Keller zu verhindern oder einfach auch richtig vor den finanziellen Folgen solcher Schäden abgesichert zu sein. Experten vom THW gaben nun in Pohlheim in der Filiale der Volksbank Mittelhessen bei einer Informationsveranstaltung Tipps, was zu tun ist. Bei »Unwetterschäden – Keine Angst vor stürmischen Zeiten« wurde klar, dass man ohne allzu großen Aufwand einiges tun kann, um große Schäden zu vermeiden.

Die THWler hatten in Mannschaftsstärke ein Einsatzfahrzeug mitsamt den Hilfsgeräten vor der Filiale aufgebaut und demonstrierten ihre Möglichkeiten im Katastrophenfall. THW-Ortsbeauftragter Jens Schober berichtete von Einsätzen, bei denen das THW zusammen mit der Feuerwehr half.

Eine Rückstausicherung in Form einer einfachen Rückstauklappe – kostet rund 50 Euro – kann bereits verhindern, das bei Starkregen Abwasser durch die Kanalisation in den Keller zurückgedrückt wird. Der Einbau durch eine Fachfirma macht diese Sicherung zwar noch etwas teurer, die Kosten liegen aber dennoch deutlich unter denen einer Kellersanierung.

Ein weiterer Schutz, insbesondere vor tiefer gelegenen Kellereingängen und Garagen, seien Aluschienen. Die werden in entsprechende Rahmen aufgesteckt und sind in der Höhe variabel. Lichtschächte könnte man zudem mit einfachen Kunststoffplanen abdecken. Gefährdete Bürger können zudem Sandsäcke beim THW erhalten. Ein Video verdeutlichte die Gefahren bei Wasser im Keller, mit der Gefahr von Stromschlägen und durch Wasserdruck versperrten Zugängen. »Erst an sich denken, dann ans Haus!«, so sein wichtiger Rat zum Schutz von Menschenleben, sagte Schober. Als Erinnerung gab es für jeden Besucher einen Sandsack.

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