Kloster Arnsburg

Freundeskreis Kloster Arnsburg mit neuem Internetauftritt

Das alte Gemäuer ganz modern: Der Freundeskreis Kloster Arnsburg hat seinen Internetauftritt überarbeitet. Und hat ein besonderes Angebot vor allem für Fotografen.
06. Februar 2017, 15:55 Uhr
Die Verantwortlichen des Freundeskreises Kloster Arnsburg sind mit den neuen Internetauftritt zufrieden. (Fotos: kjg, Archiv)

Der Freundeskreis Kloster Arnsburg hat einen neuen Internetauftritt. Am Samstag wurde er von den »Machern« Dr. Ulrike und Dr. Wolfram Kändler sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden des Freundeskreises Bernd Birkenstock vorgestellt. Die neu gestalteten Seiten ersetzen den bald 20 Jahre alten Internet-Auftritt, der umfangreiche Informationen über die Kultur- und Baugeschichte des Klosters bot und immer noch aktuell ist. Am Ende der Startseite, rechts unten, kann man sie unter »Alte Website« aufrufen. Die alte Website war in die Jahre gekommen und somit nicht mehr zeitgemäß, sagte Karl-Georg Opper vom Freundeskreis.

Auf der Startseite der neuen Website (www.kloster-arnsburg.de) sind unter anderem sofort anklickbar ein Anfahrtsplan, die nächsten Termine und die Kinderseite mit dem feuerspeienden Klosterdrachen Konradin. Im Bereich der Hauptnavigation befinden sich die Schalter für Geschichte, Gegenwart, Veranstaltungen, Bilder und Umgebung. Beim Anklicken öffnet sich das Menü und gibt weitere Wahlmöglichkeiten frei, bei Gegenwart sind dies Rundgang, Ruine, Gedenkstätte und Paradies einschließlich eines Lageplanes.

Unter dem Navigationsschalter »Bilder« befinden sich nicht nur umfangreiche Fotogalerien, sondern bei »Einst und Jetzt« auch ein überblendbarer und direkter Vergleich von alten und aktuellen Bildern. Auf der »Fotowand« befinden sich derzeit 45 eindrucksvolle Bilder und das Angebot, die Fotowand durch eine eigene Aufnahmen zu erweitern. Unter »Umgebung« erschließen sich dem Besucher Links zu weiteren Sehenswürdigkeiten und zur Gastronomie. An verschiedenen Stellen gibt es Literaturempfehlungen der Verfasser. Für Smartphones wird eine verkürzte Fassung angeboten.

 

Tief in die Geschichte eingestiegen

 

Ulrike Kändler und ihr Ehemann Wolfram haben in Gießen studiert und sich dort kennengelernt. Beide sind Historiker. Damals hieß Ulrike Kändler noch Kammer und lebte in Muschenheim. Sie sei in Muschenheim geboren und im Kloster aufgewachsen. Als Kind habe sie in den Klosterruinen von Arnsburg gespielt und sich vorgestellt, was die Mönche vor 300 Jahren hier getan haben. Im Studium habe sie sich professionell damit auseinandergesetzt und ihren Mann Wolfram mit nach Arnsburg genommen. Gemeinsam seien sie tiefer in die Geschichte eingestiegen.

Aber, es gebe noch viele offene Fragen: Was ist in der frühen Neuzeit hier passiert, was nach der Reformation? Wie sah das Alltagsleben aus? Wie war das Zusammenleben in der Umgebung, mit den umliegenden Dörfern? Sie empfinde, sagte Ulrike Kändler, Kloster Arnsburg als schön und pittoresk sowie entschleunigend. Es strahle Ruhe aus.

Wolfram Kändler erläuterte, es stecke die Arbeit des ganzen Teams in dem Projekt. Die Zeit könne man nicht beziffern, aber alle seien mit Herzblut dabei gewesen. Vor einem Jahr habe man angefangen. Die Freude und Begeisterung bei der Arbeit seien entscheidend gewesen. Er bedanke sich bei Dr. Mathias Austermann, der ihm mit Zeichnungen und Texten geholfen habe, und bei Marion Knorr vom Vorstand des Freundeskreises. Birkenstock dankte den beiden Historikern für ihre ehrenamtliche Arbeit. Der Freundeskreis freue sich über das großartige Ergebnis. Ortsvorsteherin Nicole Lange wies auf den Lutherweg hin, der durch das Kloster führe. Rechtzeitig zum Luther-Jahr seien die Informationen im Internet neu aufgebaut worden. Diese seien noch »im Wachsen«.

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