25. Juli 2018, 21:41 Uhr

Experimente mit Wasser und Büroklammern

25. Juli 2018, 21:41 Uhr
Auch mit Farbe wird experimentiert.

Büroklammern sind aus Metall. Und Metall schwimmt eigentlich nicht. Zuerst wollten es die Langgönser Ferienkinder daher nicht glauben, als es hieß, sie sollen diese auf Wasser schwimmen lassen. Und das der, der die meisten Klammern zum Schwimmen bringt, diese Aufgabe auch noch gewinnt.

Zu Beginn hatten sie auch recht: Klammer um Klammer sank auf den Boden des Plastikbechers. Doch langsam bekamen sie den Trick heraus: Wenn man die Büroklammer vorsichtig genug auf der Oberfläche ablegt, ist die Oberflächenspannung so stark, dass sie das kleine Metallstück trägt. Eines der Kinder schaffte es, 13 Klammern zum Schwimmen zu bringen – da war der Becher dann schon fast voll.

Die spannenden naturwissenschaftlichen Experimente hatte sich Vanessa Latendorf ausgedacht. Sie ist Lehrerin für Biologie und Arbeitslehre. Als sie mit der Idee für ein Ferienspielangebot beim Langgönser Jugendbüro vorsprach, gab es sofort eine Zugabe. Für die Experimente braucht es kein Chemielabor. Alle notwendigen Materialien findet man im Haushalt.

Für ein weiteres Experiment braucht es beispielsweise Zitronen. Mit Metallstiften lässt sich aus diesen Strom gewinnen. »Zum Handy aufladen reicht das aber nicht«, scherzt Latendorf. Die Zitronen kann man aber nicht nur als Mini-Batterie verwenden, sondern mit ihnen auch geheime Nachrichten verfassen. Denn wenn man mit dem Saft auf ein Blatt Papier schreibt, wird die Nachricht unsichtbar. Hält der Empfänger sie aber über eine Kerze, erscheinen die Buchstaben wieder. Dieses Experiment klappte in Langgöns aber nicht so ganz: Da die Teelichte nicht genügend Wärme produzierten, blieben die Nachrichten unsichtbar.

Ein anderes Experiment hingegen funktionierte ohne Probleme: Dabei mussten die Kinder Schaschlikspieße in einen mit Wasser gefüllten Gefrierbeutel stecken. Da würde man doch denken, dass dieser platzt oder undicht wird. Doch auch als rund zwei Dutzend Spieße in ihm steckten, passierte nichts. Wie das nun genau funktioniert – dazu können die Kinder nach den Ferien ihrem Physiklehrer Löcher in den Bauch fragen.

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