06. September 2018, 21:37 Uhr

Es besteht ein Wunsch nach Schulpartnerschaft

06. September 2018, 21:37 Uhr
Die Gäste aus Denbigh besuchen zusammen mit Verantwortlichen des Deutsch-Britischen Vereins aus Biebertal Schloss Königsberg. (Foto: mo)

Mit einem geselligen Abend im Bürgerhaus in Rodheim endete der mehrtägige Besuch der Freunde aus dem walisischen Denbigh, Biebertals Partnergemeinde. Eigentlich sollte die Feier unter freiem Himmel in der Sarriansanlage stattfinden, aber das Wetter spielte nicht mit, es regnete. Rund 100 Personen nahmen am Treffen teil, davon 30 aus Denbigh.

Für den Abschlussabend hatte sich Heidi Gareis mit weiteren Frauen zu einer Bauchtanzgruppe formiert. Außerdem wurde die Möglichkeit, nach dem Abendessen Boule zu spielen, gerne angenommen. Bürgermeisterin Patricia Ortmann und die Vorsitzende des Deutsch-Britischen Vereins Petra Schmidt sagten willkommen.

Wanderung um den Aartalsee

Zuvor hatten die Gäste Schloss Königsberg besucht, für den sich Petra Mayser stark gemacht hatte. Sie dankte Schlossherrin Eva Tamschick für die Bereitschaft, ihr Haus zu öffnen. Zum Schloss und seiner Geschichte erzählte Elke Lepper, Vorsitzende der Gemeindevertretung und Königsbergerin. Auf dem Grundstück des heutigen Schlosses kann man noch viele Grundmauern der alten Schlossanlage erkennen, die als Kulturdenkmal anerkannt sind. Lepper stellte zudem Königsberg als höchst gelegene Stelle Biebertals vor – gelegen zwischen 350 bis 403 Meter hoch. Außerdem ist der Ort mit 1266 Hektar der flächenmäßig größte in der Gemeinde.

Die Gäste aus Wales suchten auch die Gesamtschule Gleiberger Land auf. Es gibt zwar keine offizielle Schulpartnerschaft, was aber kein Grund ist, untätig zu bleiben. Sylvia Henry, Lehrerin an der Gesamtschule und Mitglied im Vorstand des Deutsch-Britischen Vereins, bietet regelmäßig Schülerfahrten nach England an und hat dabei mehrfach Denbigh besucht. Da zu den Schülern viele Biebertaler gehören, »fühlen wir uns als Schule in die Partnerschaft Biebertals mit Denbigh eingebunden und suchen nach Möglichkeiten, die Begegnungen unserer Schüler mit unserem Nachbarland zu intensivieren«, erläuterte Schulleiter Gabriel Verhoff.

Was lag näher, als den Besuch einer Delegation aus Denbigh zu nutzen, Verantwortlichen wie die stellvertretende Bürgermeisterin Gaynor Wood Tickle, Ex-Bürgermeister Roy Tickle sowie Dilys Carter vom Schulförderverein die Schule im benachbarten Wettenberg zu zeigen. Henry und Verhoff äußerten den Wunsch, neben Schulpartnerschaften in Ungarn und Frankreich auch eine solche mit Denbigh aufzubauen. Die Gäste nahmen diesen Wunsch mit auf die Insel.

Zum weiteren Besuchsprogramm gehörten Fahrten nach Alsfeld, zur Grube Fortuna und eine Wanderung um den Aartalsee. Außerdem wurde eine Andacht zum Gedenken an die verstorbenen Karin Steinmüller aus Rodheim und Mac Mullock aus Denbigh, zwei Säulen der Partnerschaft, besucht.

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