22. August 2017, 16:51 Uhr

Unfall

Erneut tödlicher Motorradunfall zwischen Laubach und Schotten

Es ist bereits der vierte schwere Motorradunfall zwischen Laubach und Schotten 2017: Ein 27-Jähriger verlor am Dienstagnachmittag die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er erlag seinen Verletzungen.
22. August 2017, 16:51 Uhr
Ein 27-Jähriger aus Echzell hat am Dienstagnachmittag auf der B 276 zwischen Laubach und Schotten in einer Linkskurve - aus bislang unbekannter Ursache - die Kontrolle über sein Motorrad verloren. Er kam mit seinem Fahrzeug von der Strecke ab und wurde gegen ein Straßenschild geschleudert. Dabei verletzte sich der 27-Jährige schwer und musste ins Uniklinikum Gießen geflogen werden. Dort erlag er am späten Nachmittag seinen schweren Verletzungen.

Die rund 15 Kilometer lange Strecke zwischen Laubach und Schotten ist seit Jahrzehnten einer der Unfallschwerpunkte im Landkreis Gießen.

In den letzten Jahren hatte sich einiges getan auf der B 276: Tempolimit auf 80 km/h, teilweise sogar auf 60 km/h, doppelte Leitplanke, die verhindern sollen, dass gestürzte Biker unter den normalen Straßenbegrenzungen hindurchrutschen und gegen Bäume prallen, außerdem Rüttelstreifen in der Fahrbahn, auf denen die Motorradfahrer schlicht nicht schnell fahren können, sowie regelmäßige Kontrollen durch die Polizei. Und trotz allem: 2016 gab es immer noch 23 Unfälle auf der Strecke, 15 davon mit Motorrädern – 18 Schwerverletzte und rund drei Millionen Euro Sachschaden sind die Bilanz.

Auch in diesem Jahr ist der schwere Unfall des 27-Jährigen aus Echzell ist bei Weitem nicht der erste auf der Straße zwischen Laubach und Schotten.

Info

2017 schon einige schwere Unfälle
  • Ende Juni: Ein 22-jähriger Motorradfahrer aus Heuchelheim fährt aus Schotten kommend auf der B 276 in Richtung Laubach. In einer Kurve verliert er die Kontrolle, rutscht in den Graben und verletzt sich schwer.
  • Ende Mai: Ein Fahrer aus Flieden stürzt mit seinem Krad in einer Kurve, nachdem er nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte. Er wurde schwer verletzt.
  • Anfang Mai: Ein 27-Jähriger wird schwer verletzt. Auch er war zu schnell unterwegs gewesen und in einer Kurve gestürzt.
  • Ende April: Ein 22-Jähriger verliert nach einem Überholmanöver die Kontrolle, stürzt und rutscht in das Auto eines 56-jährigen Hungeners. Er wird ebenfalls schwer verletzt. Die Einschätzung der Polizeibeamten: Wäre er mit voller Geschwindigkeit in das Auto gefahren, wären die Verletzungen deutlich schlimmer gewesen.

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