06. September 2018, 21:31 Uhr

Eine Lichtshow der Extraklasse

06. September 2018, 21:31 Uhr
Die Lichtershow 2016 war beeindruckend, 2018 will man daran anknüpfen. (Foto: Hettrich)

Scheinwerfer tauchen die Kirche in ein kaltes, blaues Licht, während das Dach in hartem Kontrast sich rot am Nachthimmel abzeichnet. Plötzlich schießen Feuerlanzen in den Himmel, während ein Organist »Smoke on the water« spielt. Bereits vor zwei Jahren sorgte das Festival »Pop meets classic« in Nonnenroth bei den Besuchern für Gänsehautmomente. Nun gibt es am Samstag, 15. September, ab 20.30 Uhr bei freiem Eintritt eine Neuauflage.

Solch ein Orgelkonzert haben wohl nur die Besucher von 2014 und 2016 erlebt. Da das Kircheninnere für solch eine Lichtershow viel zu klein wäre, werden die Klänge der denkmalgeschützten Orgel mit hochsensiblen Mikrophonen und Zigtausend Watt nach draußen übertragen. Auf der Festivalwiese am Fuße des Kirchbergs können die Zuschauer dann nicht nur die Musik, sondern auch eine berauschende Lichtershow erleben, bei der das Nonnenröther Wahrzeichen sowie die Wiesen rundherum in spektakuläre Farben getaucht werden.

Doch nicht nur die Technik drumherum, auch die Musiker sind vom Feinsten: Hermann Wilhelmi wird unter anderem die Orgel zum Klingen bringen. Er ist bester ehrenamtlicher Organist Hessens. Auch weitere geübte Organisten werden ihr Können beweisen.

Die Musiker spielen Stücke der Rockgeschichte von den Beatles bis Metallica, Rock-Klassiker wie »Smoke on the water«, »Knocking on heaven’s door«, Hallelujah« und »Tears in heaven«. Auch der Fluch der Karibik wird vom Kirchberg herab klingen. Aber auch Klassiker von Bach und Buxtehude fehlen bei diesem einzigartigen Orgelfestival nicht.

Doch wie kann man so etwas bei freiem Eintritt veranstalten? Die Kosten für Beleuchtung und Technik müssen doch immens sein. Pfarrer Hartmut Lemp gibt die Antwort: »Dies ist nur möglich, weil sehr viele ehrenamtliche Fachleute ihr Können, ihr Wissen, ihre Technik, ihre Lust und ihre Lebenszeit einbringen. Müssten wir all das bezahlen, könnten wir es nicht.« Beim letzten Mal hatten die Techniker bereits Tage zuvor die Lichter aufgestellt und ausprobiert, wie die Effekte wirkten. Teils bis tief in die Nacht wurde an dem Gesamtkunstwerk gefeilt. »Auch das macht die Einmaligkeit des Projektes aus. Wir wollen ein Zeichen setzen für eine weltoffene, bunte Kirche, die Klassik und Moderne in sich vereinigt und dabei immer wieder Mauern einreißt.«

Das Festivalgelände ist bestuhlt und liegt unterhalb der Kirche. (Navigation: Hungen – Hof Wiesental). Parkplätze sind ausgeschildert. Um eine Spende wird gebeten.

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