08. August 2018, 22:07 Uhr

Durchschnitts-Staufenberger ist Mitte 40

08. August 2018, 22:07 Uhr

46 Bewohnerinnen und Bewohner von Staufenberg sind im ersten Halbjahr 2018 gestorben, demgegenüber gab es »nur« 37 Geburten. Allerdings sind im gleichen Zeitraum 305 Menschen zu- und 291 weggezogen. Unterm Strich verbucht die Stadt daher eine leicht positive Bevölkerungsentwicklung für die erste Jahreshälfte – von 8717 (Ende 2017) auf 8741 (30. Juni 2018). Dies teilt Bürgermeister Peter Gefeller (SPD) in seiner neuesten Kolumne mit. Ein Blick auf die Daten offenbart interessante Einblicke in die demografische Entwicklung. So ist Staufenberg als größter Stadtteil um elf Einwohner auf nun 3033 gewachsen, Treis auf 2135 (plus fünf) und Daubringen auf 1804 (plus 22). Dagegen hat der Stadtteil Mainzlar 14 Einwohner eingebüßt, nun leben dort noch 1769 Menschen.

Auch über den Anteil von Bewohnern ohne deutschen Pass an der Bevölkerung gibt die Statistik Aufschluss. »Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass wir alle eigentlich entspannter mit dem Thema umgehen könnten«, kommentiert Gefeller. Insgesamt lebten zum Stichtag 30. Juni im Stadtteil Staufenberg 297 Menschen mit nicht deutschem Pass, in Daubringen 176, in Mainzlar 175 und in Treis 172. Sie stammen sowohl aus EU-Staaten als auch aus Afrika und von anderen Kontinenten. Gefeller: »Bei der Aufschlüsselung zeigt sich, dass vor allem Polen, Rumänen und Bulgaren, die gerne auf deutschen Baustellen, in der Produktion und in der Altenpflege aus Kostensenkungsgründen eingesetzt werden, in Staufenberg und den Stadtteilen wohnen.« Auch Portugiesen und Türken, die in vielen Fällen schon lange in Deutschland leben, erwähnt Gefeller. 155 Türken und 82 Portugiesen sind demnach in der Kommune gemeldet.

Insgesamt sind die Jahrgänge 1960 bis 1967 besonders stark vertreten. Der Altersdurchschnitt der Frauen liegt bei 46. Der männliche Durchschnitts-Staufenberger ist 44 Jahre alt. Lediglich 268 Menschen haben einen Nebenwohnsitz in der Stadt gemeldet. »Die Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer ergibt bei dieser geringen Zahl keinen Sinn«, findet Gefeller. Der mögliche Steuerertrag sei im Verhältnis zum Aufwand zu gering.

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