11. Juli 2018, 21:26 Uhr

Der Auftakt lässt hoffen

11. Juli 2018, 21:26 Uhr
Der »Künstlerhof Arnold« soll laut KVHS-Leiter Denker auch über den Sommer hinaus Raum für Bildungsangebote bieten.

Zwei von vier Kursen im Rahmen des »Bildungssommers« der Kreis-Volkshochschule (KVHS) im Künstlerhof Arnold sind vorüber, die anderen stehen bald an. Wie fällt das Zwischenfazit für das Angebot am neuen Standort aus? KVHS-Leiter Torsten Denker zeigt sich zufrieden: »Die ersten Kurse sind auf erfreuliches Interesse gestoßen«, sagt er auf Anfrage dieser Zeitung. Sowohl der Kurs »Englisch für die Reise« als auch eine Einführung zu Android-Smartphones und Tablets habe mit je acht Teilnehmern stattgefunden. Auch für die beiden noch ausstehenden Kurse gebe es bereits einige Anmeldungen (siehe Info-Kasten).

»Breites Angebot« in Planung

Auch im nächsten Jahresprogramm, das im Herbst 2018 beginnt, werde es ein »umfangreiches Angebot« geben, sagt Denker. Die KVHS wolle sich in Allendorf »noch deutlich breiter« aufstellen. Was konkret angedacht ist, will Denker noch nicht verraten, nur so viel: Wegen der großen Nachfrage wolle man im Herbst einen weiteren Smartphone-Kurs anbieten. Auch eine Ausstellung und eine Lesung seien in Allendorf geplant. Und: »Es wird eine Kooperation mit dem Heimatmuseum geben, wir werden das Thema Heimat weiter aufgreifen«. Insgesamt seien die Rückmeldung der bisherigen Teilnehmer positiv; die Zusammenarbeit mit dem neuen Betreiber des »Künstlerhofs« laufe reibungslos. Allerdings seien die engen Treppen im nicht barrierefreien Gebäude gerade für einige ältere Menschen ein Hindernis.

Heimat war eines der Schlagworte, die bei einer Bürgerbefragung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) im Auftrag des Landkreises mehrfach genannt worden waren (die Gießener Allgemeine berichtete). Die ersten Kurse seien, so hieß es bei der Projektpräsentation Anfang Mai, auf Basis der Ergebnisse angeboten worden.

Das Team um Bernd Käpplinger, Professor für Weiterbildung an der JLU, soll das Angebot in Allendorf laufend evaluieren, sagt KVHS-Leiter Denker. »Das Ziel ist eine mittelfristige Perspektive.« In ländlich geprägten Regionen sei die Planung von Bildungsangeboten schwieriger als in Großstädten, mitunter mangle es an statistischen Kennzahlen über Bedarfe. »Daher freuen wir uns über Prof. Käpplinger als Mitdenker«, sagt Denker. Eine detaillierte Auswertung der Wissenschaftler sei noch in Arbeit. Die Ergebnisse sollen dann auch dem hessischen Volkshochschulverband zur Verfügung gestellt werden.

Nach wie vor besteht laut Denker Bedarf an Kursleitern, die sich am KVHS-Standort Allendorf einbringen. »Die Kursleiterdichte ist etwas geringer als in anderen Orten«, umso wichtiger sei, lokale Akteure einzubinden. »Wir sind gerade im ländlichen Raum darauf angewiesen, einen engen Draht zu politischen Akteuren und Vereinen zu haben«, erläutert der KHVS-Leiter. (Archivfoto: jwr)

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