13. August 2018, 22:16 Uhr

Beuerner Vereine ziehen an einem Strang

13. August 2018, 22:16 Uhr
Die Tanzflöhe des TSV Beuern unter der Leitung von Anja Löber-Sättler. (Foto: siw)

Das Waldsportplatzfest war im vergangenen Jahr dem Dauerregen zum Opfer gefallen, in diesem Jahr wurde es aufgrund der langen Hitzeperiode wegen der Waldbrandgefahr auf den Festplatz verlegt. Dies hatte die Führungsspitze der 2010 gegründeten Vereinsgemeinschaft am vorletzten Sonntag beschlossen. Damit wurde nach über 20-jähriger Nutzungspause der Festplatz an der Borngasse nach dem Corvette-Treffen erneut genutzt. Er ist zwar nicht so idyllisch gelegen wie der alte Waldsportplatz, aber darunter litt der Besucherandrang nicht. Die Gäste ließen es sich unter dem Zeltdach bei Speisen und Getränken gut gehen. Eine Pflasterfläche davor diente als Ersatzbühne für die Vorführungen der drei Tanzgruppen des Turn- und Sportvereins Beuern, der zusätzlich für einen Geschicklichkeits- und Bewegungsparcours auf dem weitläufigen Gelände gesorgt hatte.

Die Tanzflöhe im Alter von vier bis sieben Jahren gaben sich nicht nur in ihren Trachten (eine Leihgabe des Heimatvereins) ganz traditionell, sondern auch mit der Begleitmusik zu ihrer Darbietung einer Kutschenfahrt. Dabei handelte es sich um das alte Kinderlied vom Ponypferdchen.

Die Tanzmäuse absolvierten bei der von Anja Löber-Sättler vorgetragenen Geschichte »Tina will tanzen« mehrere Einlagen, die zum Teil frei improvisiert waren. Zum Abschluss zeigten die Tanz-Kids eine anspruchsvolle Choreografie; die jungen Akteure stehen unter der Leitung von Diana Otto. Trotz der sechswöchigen Sommerpause haben die Aufführungen nach nur einem Auffrischungstermin bestens geklappt.

Der Fußballsportverein bot ein Torwandschießen an, der Verein für Vogel- und Landschaftsschutz hatte einen großen Fußfühlpfad aufgebaut.

Das Fest begann mit einem Gottesdienst, gestaltet von Pfarrer Stefan Becker und musikalisch umrahmt durch die Chöre Bruderkette und Sonare. Zudem lud die Bruderkette unter der Leitung von Verena Schmitz später alle Anwesenden zu Obstsalat ein. Dieser bestand jedoch nicht aus echten Früchten, sondern war der Titel des gemeinsam gesungenen Kanons. Getränke, Kaffee und Kuchen sowie deftige Speisen vom Ortsmetzger gab es natürlich auch.

Alle Vereine zogen wieder an einem Strang. So gelingt es! Eben ein Fest von Beuernern für Beuerner und Gäste.

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