05. Juli 2018, 22:02 Uhr

Benjamin Unverricht übernimmt

05. Juli 2018, 22:02 Uhr
Martin W. Davies (l.) und Gudrun Panhans scheiden als 1. Vorsitzender bzw. 2. Vorsitzende aus ihren Ämtern. Der neue Vorsitzende Benjamin Unverricht dankt für ihre Arbeit.

Wechsel an der Spitze des SPD-Ortsvereins Heuchelheim/Kinzenbach: Neuer Vorsitzender ist Benjamin Unverricht, der Martin W. Davies an der Spitze des Vereins ablöst. Der Diplom-Volkswirt Davies hatte wegen einer großen beruflichen Belastung das Amt zur Verfügung gestellt. Auch die 2. Vorsitzende Gudrun Panhans ist aus dem Amt ausgeschieden. Die 63-jährige Rentnerin wird zwar kürzer treten, steht dem Vorstand als Beisitzerin aber weiterhin zur Verfügung. Für sie wurde Dieter Schneider zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sowohl Unverricht als Fraktionsvorsitzender als auch Schneider gehören der SPD-Fraktion in der Heuchelheimer Gemeindevertretung an.

Nahles-Besuch in Aussicht

Die Neuwahl am Dienstagabend im Gasthaus »Zum Treppchen« gestaltete sich allerdings ausgesprochen schwierig, denn zunächst konnten keine Kandidaten für diese Posten gefunden werden. Die beiden später Gewählten, der 36-jährige Jurist Unverricht (Fachanwalt für Medizinrecht) und der Mediziner Dieter Schneider (56) sind, wie sie geltend machten, beruflich stark eingespannt. Erst durch die Vermittlung von Helmut Fricke und nach einer über zehnminütigen Sitzungsunterbrechung stellten sie sich zur Wahl. Der Heuchelheimer Ehrenbürgermeister schaffte es, die beiden zur Kandidatur zu bewegen, wobei er auch die anderen Vorstandsmitglieder in die Pflicht nahm.

Jeweils einstimmig wurden Unverricht und Schneider gewählt. Außerdem waren noch zwei weitere Beisitzerposten zu besetzen, die von Liane Grüttner und Gudrun Panhans eingenommen werden.

Im Bericht des Vorstandes hatte Davies die 25 anwesenden Vereinsmitglieder darüber informiert, dass im Vorfeld der Landtagswahl am 28. Oktober die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles Heuchelheim möglicherweise einen Besuch abstatten werde. Entsprechende Kontakte zum Fraktionsbüro in Berlin seien bereits geknüpft worden. Im Wahlkampf werde die SPD Heuchelheim/Kinzenbach wieder mit einem Stand vor dem Rewe-Markt vertreten sein und Anfang Oktober die »Ortsschelle« herausbringen. Etwas enttäuscht zeigte man sich über den Rücklauf der Mitgliederbefragung; lediglich neun der 127 Mitglieder haben den Fragebogen ausgefüllt zurückgegeben.

Unverricht gab in seiner Eigenschaft als Fraktionsvorsitzender einen Überblick über die Arbeit in der Gemeindevertretung und machte den Genossen Mut für die Bürgermeisterwahl in drei Jahren: »Die Reputation des Bürgermeisters (Lars Burkhard Steinz) scheint zu bröckeln. Es sind Abnutzungserscheinungen spürbar«, rief er der Versammlung zu. In seinem Streifzug durch die Heuchelheimer Lokalpolitik sah er »strukturelle Defizite« im Bereich der Kindergärten, kritisierte den dann doch geplatzten Ankauf eines Firmengeländes nördlich des Abendsterns sowie das Prozedere bei der Bebauung des Festplatzes, wobei er bezweifelte, dass so etwas geschaffen werde »für eine Klientel, die wir bedienen wollen«.

Ebenfalls thematisiert wurde die Zahl der Ausschüsse. Durch die Reduzierung, so stellte Gemeindevertreter Johannes Klameth fest, würden Entscheidungen im Parlament schlecht vorbereitet: »Es ist nicht professionell, was da läuft.« (Foto: se)

Vorstand – Vorsitzender Benjamin Unverricht, stellv. Vorsitzender Dieter Schneider, Kassenwart Rainer Bader, Schriftführerin Nadeshda Laudenschläger, Beisitzer Lea Bader, Michel Bechlinger, Karl-Heinz Fischer, Liane Grüttner und Gudrun Panhans.

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