02. November 2018, 21:18 Uhr

Bekenntnis zu Wettenberg

02. November 2018, 21:18 Uhr
Landrätin Schneider und Kreistagsvorsitzender Funk mit Werksleiter Hunscher und dessen Stellvertreter Rühl. (Foto: so)

wird innerhalb der Schmersal-Gruppe zum Kompetenzzentrum für Elektronik ausgebaut. Das hat Geschäftsführer Heinz Schmersal bei einem Unternehmensbesuch von Landrätin Anita Schneider dargelegt. Das klare Bekenntnis zum Standort vernahmen auch Bürgermeister Thomas Brunner und dessen Vorgänger Gerhard Schmidt mit Freude. Zu Schmidts Amtszeit war das einstige Unternehmen Elan, seinerzeit eine Schunk-Tochter, an Schmersal übergegangen. Wenig später erfolgte der Neubau im Ostpark.

In dem Werk in Krofdorf-Gleiberg finden derzeit rund 150 Menschen Arbeit. Der ohnehin starke Fokus auf die Elektronik-Produktion wird nochmals gestärkt. Gefertigt werden am Standort Wettenberg Bedienelemente, Schalter und Sicherheitssteuerungen.

»Bereits in den 80er Jahren wurden in Wettenberg von Elan Schaltgeräte mit Personenschutzfunktion entwickelt. Auch bei der Entwicklung sicherheitsgerichteter Bussysteme und innovativer Arten der Absicherung von Roboter-Arbeitsplätzen hat das Werk in Wettenberg eine Pionierrolle übernommen, heißt es in der Firmenchronik. Heute liegt der Entwicklungsschwerpunkt u. a. auf sicherheitsgerichteter Steuerungstechnik.

In der Produktion sind rund 85 Mitarbeiter beschäftigt, weitere 65 in Qualitätssicherung, Vertrieb und Verwaltung.

Konzentrierte sich Schmersal ehedem auf Schalterbau, wurden mit dem Einstieg in die Sicherheitstechnik neue Felder unter anderem im Arbeitsschutz erschlossen. Ob in Rolltreppen, Aufzügen oder in der Minentechnik – fast überall, wo Maschinen laufen, kann eines der rund 25 000 Schmersal-Produkte zum Einsatz kommen. Wobei sich das Unternehmen laut Heinz Schmersal nie mit den ganz Großen wie Siemens oder Rockwell hat messen wollen. Vielmehr habe man sich auf Nischen spezialisiert und sei auch in der Lage, kleine oder kleinste Stückzahlen zu fertigen und anzubieten.

Die Schmersal-Gruppe mit Stammsitz in Wuppertal wurde vor etwas mehr als 70 Jahren gegründet, heute gibt es sieben Produktionsstandorte, unter anderem in Brasilien, Shanghai und Indien. Weltweit beschäftigt die Gruppe 1750 Mitarbeiter. Der Umsatz in diesem Jahr liegt bei knapp 250 Millionen Euro.

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