24. Oktober 2018, 20:33 Uhr

Kreisstraße 28

Baudezernentin weist Blockadevorwurf zurück

24. Oktober 2018, 20:33 Uhr
Seit Jahren schon wird hier ein Radweg auf der Brücke zwischen Gießen und Launsbach gefordert. (Archivfoto: no)

»Ich blockiere hier gar nichts.«: Dr. Christiane Schmahl, Baudezernentin des Landkreises Gießen und damit zuständig für die Kreisstraßen, drückt damit ihren Unmut über eine Presseerklärung der Wettenberger CDU und des Landtagsabgeordneten Klaus Peter Möller zum Thema Kresisstraße 28 aus. Gegenüber der Gießener Allgemeinen Zeitung hatte Möller erklärt, er habe erreicht, dass Hessen Mobil zugesagt habe, die Planung für einen Umbau der Brücke über die A 480 zwischen der Weststadt Gießen und dem Kreisel bei Launsbach einzuleiten.

»Es ist schon recht dreist von Herrn Möller, im September in der Zeitung zu verkünden, man wolle sich für die Verbesserung der Situation einsetzen und sich dann bis zum heutigen Tag nicht beim Baulastträger, dem Landkreis, zu melden, um wenigstens mal ein Gespräch zu führen«, sagt die Grünen-Kreisbeigeordnete.

Keine Beschlüsse zur Finanzierung

Wenn man wirklich etwas gemeinsam angehen wolle, spreche man mit allen Beteiligten, sondiere was möglich ist und komme zu einem Ergebnis. Möller verkünde nun einen Erfolg, »den es nicht gibt, weil er sich nie darum bemüht hat, dass es ihn geben könnte«, sagt Schmahl. Auch die Stadt Gießen habe bis heute nicht an den Kreis herangetragen, irgendetwas an dieser Straße ändern zu wollen, »von Finanzierung ganz zu schweigen«.

Der Wettenberger Christdemokrat Dr. Gerhard Noeske feiere »unverbindliche Aussagen« als Erfolg, wie Möller habe die Zusage vom Gießener Stadtrat Peter Neidel, die Stadt Gießen wolle sich an einer Lösung beteiligen. Ebenso unverbindlich sei auch die Aussage, dass Wettenberg Geld dazugibt. Schmahl bietet Möller an, »ein Gespräch mit allen Beteiligten zu führen, am besten nach der Landtagswahl«. Bei dieser Gelegenheit könne sie ihre Prioritätenliste für die Kreisstraßen erläutern, damit es ihm nicht »unverständlich« bleibt, wie sich der Landkreis verhält.

Daran könnten auch die Zuständigen von Hessen Mobil teilnehmen, die sich von den Äußerungen der CDU-Politiker »bei einer Nachfrage unsererseits« ebenfalls überrascht zeigten, schreibt Schmahl in ihrer Pressemitteilung.

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