Der Parteitag des SPD-Unterbezirks Gießen wählte im Bürgerhaus Wieseck den Vorstand neu. Mit über 85 Prozent wurde Vorsitzender Matthias Körner bestätigt. Seine vier Stellvertreter sind Nina Heidt-Sommer, Annette Bergen-Krause, Umut Sönmez und Kaweh Mansoori. Politischer Geschäftsführer ist Florian Stenzel, Schatzmeister Gerald R. Dörr, Schriftführerin Franziska Becker, Pressereferent Johannes Deinzer, Referenten für politische Bildung sind Dr. Alexandra Kurth und Felix Münch.

Beisitzer sind Landrätin Anita Schneider, Corinna Helm, Dirk Schimmel, Dirk Siebert, Etienne Kalkreuth, Frank Steibli, Frederic Schneider, Jonathan Peper, Dr. Melanie Haubrich, Stefanie Kraft und Tevin Pattis.

Über die viel zitierte Erneuerung der Partei sprach Vorsitzender Matthias Körner und nahm die heimischen Genossen in die Pflicht. Erneuerung beginne nicht nur in Berlin, sondern auch vor Ort. Ein Politikmodell müsse diskutiert werden, in dem die Balance zwischen Bewahren und Eingreifen ausgewogen sein sollte. Körner machte der Versammlung außerdem Mut bezüglich der hessischen Landtagswahlen im Oktober.

Natürlich war der SPD-Gegenkandidat von Ministerpräsident Bouffier nach Wieseck gekommen. Landes- und Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel referierte zu den drei Hauptwahlthemen der Partei: Wohnen, Mobilität und Bildung unter dem Titel: »Hessen von Morgen!«

Während sich die Zählkommission mit den Wahlzetteln beschäftigte, diskutierte und beschloss der Parteitag Anträge. Die internationale Politik betraf ein mutmaßlicher Giftgaseinsatz in Syrien und die Reaktion darauf. Rüdiger Veit sagte, »ich habe noch keinen gehört, der den Angriff auf Syrien für gut befindet«. Der einstimmig beschlossene Antrag verurteilte beides. Die Begründung: Es sei nicht abschließend geklärt, ob Präsident Assad und seine Verbündeten den Giftgaseinsatz verantworteten. Dies solle der UN-Sicherheitsrat klären. Somit seien die Raketenangriffe als Reaktion durch die USA, Großbritannien und Frankreich vorschnell.

Ein Antrag der Jusos-Gießen, »Neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit« zu nehmen (digitale Welt, soziale Medien) wurde einstimmig angenommen. Den Antrag von Kaweh Mansoori betreffs inhaltliche Neuaufstellung der Partei (Mindestrente, Arbeit, soziale Sicherung) verwies der Parteitag in den Unterbezirksvorstand zurück.

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