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+++ Ticker: Der Tag in Hessen +++ Nach Warnstreik: Postzusteller holen Rückstände am Samstag nach

Was tut sich am Freitag in Hessen? Kurz und bündig zusammengefasst in unserem Ticker: Die wichtigsten Meldungen aus unserem Bundesland.
23. Februar 2018, 14:47 Uhr
(Foto: Holger Hollemann)

Grippefälle steigen weiter

Die Grippewelle rollt durch Hessen und ein Ende ist noch nicht absehbar. "Die Grippeaktivität in ganz Hessen ist sehr hoch, und wir sind noch auf dem aufsteigenden Ast", sagt Udo Götsch vom Gesundheitsamt Frankfurt am Freitag der Hessenschau. Gemessen an den Zahlen sei die Grippewelle in diesem Jahr deutlich heftiger als 2017. Sechs Menschen starben seit Jahresbeginn hessenweit infolge einer Grippe-Erkrankung.

15:00 Uhr

Rückruf bei Ikea: Süßigkeit möglicherweise von Mäusen verunreinigt

Mit einer ungewöhnlichen Begründung hat der Einrichtungskonzern Ikea sein Schaumkonfekt „Godis Paskkyckling“ zurückgerufen: Die Süßigkeiten könnten durch Mäuse verunreinigt worden sein, die in eine Lebensmittelfabrik eingedrungen waren, teilte das Unternehmen am Freitag im hessischen Hofheim mit. Betroffen von dem Rückruf sind alle 100-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 23. Oktober 2018 und dem 26. Januar 2019.

14:56 Uhr

Mann verletzt seine Frau und sich selbst mit Schusswaffe in Oestrich-Winkel

Ein Mann hat in Oestrich-Winkel im Rheingau auf seine Frau geschossen und die Schusswaffe anschließend gegen sich selbst gerichtet. Die Frau sei von dem Schuss am Freitag leicht verletzt worden, sagte ein  Polizeisprecher. Der Mann habe schwere Verletzzungen erlitten. Beide kamen in ein Krankenhaus. Die genauen Hintergründe der Tat seien momentan noch unklar, die Spurensicherung sei vor Ort.

14:45 Uhr

Warnstreik der Postzusteller: Rückstände werden am Samstag aufgearbeitet

Wegen eines Warnstreiks der Post-Zusteller sind am Freitag in weiten Teilen Hessens Briefsendungen liegen geblieben. Rund 300 Beschäftigte aus den Bereichen Kassel und Gießen hatten sich am Morgen in der Stadthalle Alsfeld zu einem Warnstreik versammelt, um den Forderungen der Gewerkschaft Verdi Nachdruck zu verleihen. «Wir hatten absichtlich nicht flächendeckend aufgerufen. Dort, wo die Kollegen  teilgenommen haben, ist mit Sicherheit Post liegen geblieben», erklärte der Verdi-Sekretär Patrick Fois. Man werde eventuelle Rückstände am Samstag aufarbeiten, kündigte ein Sprecher der Deutschen Post AG in Frankfurt an.

14:44 Uhr

Kriegsverbrecher-Anklägerin Del Ponte bekommt Friedenspreis

Die ehemalige UN-Chefanklägerin Carla Del Ponte ist mit dem Hessischen Friedenspreis ausgezeichnet worden. Der Preis wurde der 71-Jährigen am Freitag im Landtag in Wiesbaden verliehen. Del Ponte habe keinen Konflikt gescheut, um Opfern von gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu Gerechtigkeit zu verhelfen, hieß es in der Begründung. Die Schweizerin Del Ponte war von 1999 bis 2007 Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien, von 1999 bis 2003 war sie für die  Aufarbeitung von Kriegsverbrechen in Ruanda zuständig. Zuletzt war sie Sonderermittlerin zu Kriegsverbrechen in Syrien.

10:59 Uhr

Feuerwehr erwartet weitere Bombenfunde

Die Evakuierung im Frankfurter Gallus-Viertel wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe wird aus Sicht der Feuerwehr nicht die letzte gewesen sein. "Die nächste Bombe kommt bestimmt", sagte Feuerwehrsprecher Rainer Heisterkamp am Freitag nach der Entschärfung in der Nacht. Die Einsatzkräfte seien gerüstet und hätten inzwischen Übung mit solchen Lagen: "Wir sind ein eingespieltes Team."

12:51 Uhr

Mathe-Prof: Eintracht Frankfurt kommt zu 90 Prozent in Europacup

Die Hoffnung steigt: Rein mathematisch betrachtet schafft es Eintracht Frankfurt sehr wahrscheinlich ins internationale Geschäft. Das erklärt Mathe-Professor Matthias Ludwig in der Freitags-Ausgabe der Frankfurter Neuen Presse. "Europa wird es auf jeden Fall", ist sich der Wissenschaftler der Frankfurter Goethe-Universität sicher. Mit einem Potsdamer Kollegen hat er ein System entwickelt, um den wahrscheinlichen Ausgang von Fußballspielen zu berechnen. Das Ergebnis für den Ausgang dieser Saison: Die Eitnracht schafft es unter die besten Sechs. "Das ist mit 75 Prozent sehr wahrschenlich", erklärt Ludwig. Und erhöht die Prognose auf 90 Prozent, weil in diesem Jahr wohl auöch der siebte Tabellenplatz für Europareisen berechtigt. Doch auch Ludwig weiß: die Wahrheit liegt auf dem Platz.

10:37 Uhr

Landesverband: Tafeln in Hessen für alle Bedürftigen offen

Die Essener Tafel nimmt vorerst nur noch Bedürftige mit deutschem Pass neu in ihre Kartei auf - in Hessen sind ähnliche Regelung nicht bekannt. Das teilte der Landesverband Hessischer Tafeln am Freitag in Wetzlar  mit. Die Tafel in der Ruhrgebiets-Stadt Essen hatte ihren Schritt damit begründet, dass der Anteil der Migranten zuletzt auf drei Viertel gestiegen sei. Der Verein befürchtet die Verdrängung anderer Hilfsbedürftiger. Von einer ähnlichen Situation und Beschränkung konnte der hessische Landesverband, der für 56 Tafeln spricht, nicht berichten. 120 000 Bedürftige werden demnach von den Tafeln in Hessen versorgt.

10:35 Uhr

Defekte Weiche in Gießen repariert

Die Weichenstörung auf der Bahnstrecke Gießen-Frankfurt ist behoben. Die Züge rollen seit dem frühen Freitagmorgen wieder nach Plan. Die Störung hatte Reisende seit Donnerstagmorgen ausgebremst. Grund für das Problem war nach Angaben der Deutschen Bahn ein mechanischer Defekt in Gießen. Die benötigten Ersatzteile waren demnach nicht vorrätig und konnten erst in der Nacht montiert werden.

09:19 Uhr

Keine Postzustellung in Gießen und Vogelsberg

In weiten Teilen Hessens müssen sich Kunden der Deutschen Post auf eine verzögerte Briefzustellung einrichten. Grund ist ein ganztägiger Warnstreik im laufenden Tarifkonflikt, zu dem die Gewerkschaft Verdi für den Freitag aufgerufen hat. Betroffen sind die Postleitzahlbereiche 34, 35 und 36. Bundesweit beschäftigt die Deutsche Post rund 130 000 Mitarbeiter nach Tarif. Verdi fordert für sie sechs Prozent mehr Geld. Außerdem soll eine tarifvertragliche Wahlmöglichkeit geschaffen werden, wonach der einzelne Mitarbeiter einen Teil der zu vereinbarenden Tariferhöhung in freie Zeit umwandeln kann. Das bislang jährlich gezahlte, variable Entgelt will Verdi durch einen festen monatlichen Betrag ablösen und den rund 32 000 Beamten ihre so genannte Post-Zulage erhalten.
 

09:18 Uhr

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