27. April 2017, 14:01 Uhr

Entführung

So klingt der Entführer im Fall Würth

Nach der Tätersuche bei «Aktenzeichen XY... ungelöst» haben Ermittler bislang rund 50 Hinweise zum Fall des 2015 entführten Milliardärssohns Würth aus Mittelhessen bekommen.
27. April 2017, 14:01 Uhr
Das »Hofgut Sassen« in Schlitz, aufgenommen am 18.06.2015. Der Sohn von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth war entführt worden, nach kurzer Zeit aber wieder freigekommen. (Foto: dpa)
Nach der erneut übers Fernsehen ausgestrahlten Tätersuche haben die Ermittler bislang rund 50 Hinweise zum Fall des 2015 entführten Milliardärssohns Würth bekommen. «Wir rechnen noch mit weiteren Tipps. Aber es sind auch schon vielversprechende Hinweise dabei, die wir überprüfen werden», sagte Christian Stahl vom Polizeipräsidium Osthessen am Donnerstag in Fulda.

Am Mittwochabend wurden neue Erkenntnisse zu dem Fall in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» gezeigt. Thomas Hauburger von der Staatsanwaltschaft Gießen sagte, dass ein Telefonanruf des Kidnappers erneut untersucht worden sei. Dadurch sei eine Stimmanalyse entstanden, zudem sei ein Bewegungsbild erstellt worden.
Der vermutlich aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Mann spreche mit deutlichem Akzent. Den Erkenntnissen nach habe er Deutsch im Rhein-Main-Gebiet gelernt. Man könne davon ausgehen, dass er dort gelebt oder gearbeitet habe. Laut der Analyse dürfte der Täter zwischen 40 und 52 Jahre alt sein. Wahrscheinlich stamme er aus dem Grenzgebiet zwischen Serbien und Montenegro.

Der behinderte Sohn des baden-württembergischen Schrauben-Milliardärs Reinhold Würth war am 17. Juni 2015 im hessischen Schlitz gekidnappt worden. Der damals 50-Jährige lebte dort in einer integrativen Wohngemeinschaft. Einen Tag später wurde er in einem Wald bei Würzburg unversehrt an einen Baum gekettet gefunden.

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