29. August 2018, 21:00 Uhr

Pop am Fluss

Meyle freut sich über Fotos von Bryan Adams

Am Freitag, 31. August, steht neben Max Giesinger auch Gregor Meyle bei Pop am Fluss in Weilburg auf der Bühne. Im Interview verrät Meyle unter anderem, wie seine Beziehung zu Helene Fischer ist.
29. August 2018, 21:00 Uhr
Gregor Meyle ist am morgigen Freitag live bei Pop am Fluss in Weilburg zu erleben. Er teilt die Bühne mit Max Giesinger. (Foto: Alex Müller Photography)

Im Juli hat Gregor Meyle ein exklusives Open-Air-Konzert im Hofgut Dagobertshausen gegeben, einer seiner Lieblingsorte. In diesem Rahmen stand er unserer Redaktion für ein Interview zur Verfügung.

Sie stehen schon ewig auf der Bühne, doch ihr Publikum ist vor einigen Jahren schlagartig gewachsen, jetzt spielen Sie locker vor mehreren tausend Menschen. Was denken Sie, hat dafür den Ausschlag gegeben?

Gregor Meyle: Einerseits war das eine Summierung verschiedener Faktoren, andererseits ein klares Momentum: »Sing’ meinen Song« hat ganz klar den Ausschlag gegeben. Über zwei Monate einmal wöchentlich vor einem Millionenpublikum im TV präsent zu sein, hat enorm viel gebracht. Außerdem hatte ich ja einen ganz tollen Support der anderen Kollegen – Xavier Naidoo hat ja keinen Moment ausgelassen, darauf hinzuweisen, was ich schon alles gemacht habe. Die Leute haben dann Lust, auch mal auf ein Konzert zu kommen. Und dann haben sie auch die Platten gekauft – auch die älteren. In der Woche, in der die anderen meine Songs gesungen haben, sind mehrere meiner Platten gechartet. Das war damals alles wie auf einem Silbertablett serviert, doch am krassesten finde ich, dass es bis heute so weitergegangen ist. Aktuell haben wir einen Besucherschnitt von 1500 bis 2000 Leuten, mehr muss es auch gar nicht werden, das ist eine tolle Größe. Wenn wir das noch mehrere Jahre halten können, ist das ein Traum.

Sie haben über die TV-Formate, vor allem über ihre eigene Sendung Meylensteine, ja durchaus Künstler getroffen, die eine ganze Nummer »größer« sind als Sie – nehmen wir zum Beispiel Helene Fischer, mit der Sie auf dem Hofgut Dagobertshausen gedreht haben. Sind Sie noch aufgeregt, wenn Sie auf solche Stars treffen?

Meyle: Das ist unterschiedlich. Gerade hatte ich ein Fotoshooting mit Bryan Adams! Bryan und ich unterstützen dieselbe Stiftung - Hear the World - und er hat Fotos gemacht mit allen Künstlern, die das Projekt unterstützen. Ich habe dann übers Management angefragt, ob es nicht möglich wäre, dass er eventuell zwei, drei Fotos mehr macht, damit wir die für unser neues Album nutzen können. Er hat sofort zugesagt – und jetzt habe ich Coverfotos von Bryan Adams! Damit schließt sich übrigens ein Kreis – vor 15 Jahren, damals habe ich noch als Event-Techniker gearbeitet, habe ich auf der Photokina in Köln mal eine Ausstellung von ihm eingeleuchtet. Er ist so ein netter Mensch – nächstes Jahr sehen wir uns wieder, wenn er in Deutschland ist.

Und Helene Fischer?

Meyle: Helene und ich sind sehr eng befreundet. Das Coole an Helene ist, dass sie unglaublich normal ist. Ich finde faszinierend, wie sensibel sie ist für Kleinigkeiten. Als wir gedreht haben, hat meine Frau ihr noch was mitgebracht aus der Drogerie, nur was Kleines, und da zückt sie noch während des Drehs den Geldbeutel und sagt: »Was kriegst Du denn?« Viele Superstars sind da anders, weil sich wirklich das ganze Universum um sie dreht, aber Helene ist ein ganz normales Mädel, das zurecht erfolgreich ist, weil sie fleißig ist und weil es einfach keiner so kann wie sie. Die ist wie eine Maschine und probt zwölf Stunden am Stück, um danach noch drei weitere für die Sendung vor der Kamera zu stehen. Sie ist völlig zurecht die erfolgreichste Künstlerin in Deutschland. Aber dennoch ein ganz normales Mädel, mit dem Du auch gerne ein Bier trinken gehst.

Waren Sie schon mal in Weilburg?

Meyle: Es gibt fast kein Dorf in Deutschland, an dem ich noch nicht vorbeigebrettert bin. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir bei den 1500 Konzerten in den vergangenen elf Jahren dort schon mal gespielt hätten. Also: ich war da noch nie. Aber wenn es da eine Eisdiele gibt und Leute, die zum Konzert kommen, ist alles gut.

Mit Max Giesinger haben Sie sich schon häufiger eine Bühne geteilt…

Meyle: Ja, so fünf- bis sechsmal pro Sommer stehen wir auf der gleichen Bühne. Das passt ganz gut zusammen, weil Max eher das jüngere Publikum zieht, wir sprechen eher die älteren an. Das ergibt eine tolle Schnittmenge. Max ist ein super Entertainer, der ja auch »von der Straße kommt«, macht eine tolle Show und hat super Songs am Start. Die Konstellation ist seitens des Veranstalters perfekt gewählt. Sinnvoll ist auch, wenn Max wie am Freitag nach uns spielt, weil die Songs deutlich rockiger sind.

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