24. April 2017, 20:17 Uhr

Fall Würth morgen in »Aktenzeichen XY«

24. April 2017, 20:17 Uhr

Knapp zwei Jahre nach der Entführung des Sohnes von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth soll eine neue Stimmanalyse zu dem Kidnapper führen. Am morgigen Mittwoch wird der Fall daher noch einmal in der ZDF-Sendung »Aktenzeichen XY... ungelöst« vorgestellt. Weil sich der Entführer damals telefonisch gemeldet hatte, liegt den Ermittlern eine Aufnahme seiner Stimme vor. Diese sei noch einmal neu analysiert worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen, Thomas Hauburger. »Wir haben da wichtige Erkenntnisse erlangen können.«

Der behinderte Sohn des baden-württembergischen Unternehmers Würth war am 17. Juni 2015 in Schlitz im Vogelsbergkreis gekidnappt worden. Der damals 50-Jährige lebte dort in einer integrativen Wohngemeinschaft. Einen Tag später wurde er in einem Wald bei Würzburg unversehrt an einen Baum gekettet gefunden. Zuvor hatte ein Entführer die Geodaten des Ortes preisgegeben. Zu einer Übergabe der drei Millionen Euro Lösegeld kam es nach Darstellung der Ermittler nicht.

In dem Fall hatten die Ermittler schon einmal auf die Fernsehfahndung des ZDF gesetzt. Im Sommer 2015, kurz nach der Tat, waren einige Hinweise eingegangen, die aber nicht zum Durchbruch führten.

Nun soll auch die Belohnung für Hinweise, die zum Täter führen, noch einmal deutlich erhöht werden. Bislang liegt die Summe bei 5000 Euro. Zur künftigen Höhe machte Hauburger von der Staatsanwaltschaft Gießen noch keine Angaben.

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