10. Oktober 2018, 09:54 Uhr

Unfall mit Gefahrgut

A 5: Aufräumarbeiten nach Unfall mit Gefahrguttransporter beendet

Die Aufräumarbeiten nach dem Unfall mit einem Gefahrguttransporter am Dienstagnachmittag auf der A 5 nahe Ober-Mörlen sind abgeschlossen. Auch die Werksfeuerwehr der BASF war im Einsatz.
10. Oktober 2018, 09:54 Uhr
Die Werksfeuerwehr der BASF ist nach Angaben der Polizei derzeit vor Ort, um die ausgelaufenen schäumbaren Polymerkügelchen abzutransportieren. (Foto: Sven-Sebastian Sajak)

Der Auffahrunfall mit drei Lkw auf der A 5 nahe Ober-Mörlen, der sich bereits am Dienstagnachmittag ereignet hatte, sorgt weiterhin für Behinderungen im Berufsverkehr. Wegen der Aufräumarbeiten ist ein Fahrstreifen noch bis in die Mittagsstunden gesperrt.

Wie die Polizei Mittelhessen mitteilte, hatte sich am Dienstagnachmittag gegen 15.40 Uhr auf der A 5 zwischen den Anschlussstellen Bad Nauheim und Butzbach in Fahrtrichtung Norden der Unfall ereignet. Die Autobahn war zeitweise voll gesperrt, der Verkehr staute sich teilweise auf rund 15 Kilometer. Gegen 18 Uhr konnte ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Seit Mittwochmorgen um 9 Uhr ist auch ein zweiter Fahrstreifen wieder befahrbar. Um 13 Uhr waren die Aufräumarbeiten beendet und auch der dritte Fahrstreifen wurde wieder freigegeben.

In den Unfall waren zwei Lkw und ein Gefahrguttransporter, der leicht brennbare Polymerkügelchen geladen hatte, verwickelt. Nach bisherigem Kenntnisstand fuhr der Unfallfahrer auf dem rechten Fahrstreifen an ein Stauende heran und prallte aus bisher nicht bekannten Gründen gegen einen vorausfahrenden Lkw. Dieser wiederum wurde durch die Wucht des Aufpralls in das Heck eines dritten Lasters geschoben.

 

Offenbar niemand verletzt

Der 52-jährige Unfallfahrer aus Polen sowie die 47 und 53 Jahre alten und aus Bosnien-Herzegowina und Polen stammenden Fahrer der beiden anderen Lkw blieben unverletzt. Alle drei Lkw waren allerdings nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden. Die Blechschäden schätzt die Polizei auf mindestens 160 000 Euro.

Die Feuerwehr war vor Ort und übernahm die Sicherung und Bergung des Gefahrgutes. Auch die Werksfeuerwehr der BASF war vor Ort, um die ausgelaufenen schäumbaren Polymerkügelchen abzutransportieren, die auch giftige Dämpfe abgeben können. Die auf Gefahrgut spezialisierte Feuerwehr brachte Behälter an die Unfallstelle, um die Kügelchen umzuladen und abtransportieren zu können.

Alle Verkehrsteilnehmer wurden am Dienstag dazu aufgerufen die Unfallstelle weiträumig über das Autobahnkreuz Bad Homburg über die U15, U17 und U19 zu umfahren, im Stau eine Rettungsgasse zu bilden und keine brennenden Gegenstände aus dem Fahrzeug zu werfen.

 

Schlagworte in diesem Artikel

  • Gefährliche Güter
  • Polizei
  • Polizeipräsidium Mittelhessen
  • Twitter
  • Redaktion
  • Lädt

    Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 2 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.