Um eine aussagekräftige Bodenprobe zu entnehmen, sollte man an mehreren Stellen etwas Erdreich mit dem Spaten ausheben. FOTO: DPA
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Um eine aussagekräftige Bodenprobe zu entnehmen, sollte man an mehreren Stellen etwas Erdreich mit dem Spaten ausheben. FOTO: DPA

Wie viel Dünger?

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Häufig haben Gärten, die schon lange bewirtschaftet werden, einen zu hohen Gehalt an Nährstoffen. Unter Umständen kann man dann die Düngung reduzieren. Um den Nährstoffgehalt herauszufinden, kann man eine Bodenprobe in ein Labor schicken - etwa alle fünf bis acht Jahre ist dies nach Angaben der Gartenakademie Rheinland-Pfalz empfehlenswert. Erst recht sinnvoll sei dies, wenn jemand ein Grundstück neu übernimmt, es anlegt oder im Garten Erde neu aufschütten lässt, raten die Experten.

Häufig werden über die Bodenprobe Nährstoffe wie Phosphor, Kalium und Magnesium sowie der ph-Wert und der Humusgehalt erfasst. Besonders bei Obstbäumen im Garten ist der Nährstoffgehalt im Boden entscheidend - damit weder durch zu üppige Dünung ein zu starker Wuchs entsteht noch die Pflanze unter einem Nährstoffmangel leidet. Wichtig für ein aussagekräftiges Ergebnis ist, dass man mehrere Einstiche zum Beispiel rund um den Bereich einer Baumscheibe macht. Dabei sticht man mit dem Spaten etwa 30 Zentimeter tief in den Boden und füllt die Erde in einen Eimer. Für das Labor packt man etwa 500 Gramm von diesem Gemisch in einen Beutel, beschriftet ihn mit einem wasserfesten Stift und schickt ihn an ein Untersuchungslabor. Manche Institute machen eigene detaillierte Vorgaben zur Entnahme der Probe. Landratsämter und Landwirtschaftskammern haben oft eigene Labors, an die man Bodenproben senden kann. Es gibt aber auch private Labore. dpa

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