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Blüten in Herbst und Winter: Fünf Sträucher, die in der kalten Jahreszeit zauberhaft blühen

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Von: Andrea Stettner

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Während Bäume und viele Büsche im Herbst ihre Blätter verlieren, beginnt bei anderen Sträuchern die Blütezeit. Ein echter Blickfang für jeden Garten!

Nicht nur im Frühling sprießt und blüht es in den heimischen Gärten. So mancher Strauch erstrahlt erst im Herbst und Winter in seiner vollen Blüte. Wer sich solche Herbst- bzw. Winterblüher in den Garten pflanzt, kann sich in der kalten Jahreszeit an deren Farbpracht erfreuen. Wir zeigen, welche Exemplare nicht fehlen dürfen.

1. Duft-Schneeball (Viburnum farreri)

Blüte des Duft-Schneeball (Viburnum farreri). Der Strauch blüht im Herbst und Winter – von Oktober bis in den März.
Der Duft-Schneeball (Viburnum farreri) blüht im Herbst und Winter – von Oktober bis in den März. © via www.imago-images.de

Der Duft-Schneeball (Viburnum farreri) gehört zu den Klassikern der kalten Jahreszeit. Er blüht bei milden Temperaturen von etwa Ende Oktober oder Anfang November bis in den März hinein. Seine Blüten verströmen einen intensiven Duft. Gleichzeitig nehmen die Blätter ab Herbst eine herrliche rote bis dunkelviolette Farbe an. Der Strauch gedeiht am besten an einem geschützten Standort.

2. Winterjasmin (Jasminum nudiflorum)

Winterjasmin (Jasminum nudiflorum)
Sieht aus wie eine Forsythie, ist jedoch ein Winter-Jasmin ( (Jasminum nudiflorum). © Ernst Weingartner/Imago

Der Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) wird dank seiner kräftigen gelben Blüten gerne mit Forsythien verwechselt. Doch im Gegensatz dazu öffnet der Winterjasmin nicht im Frühjahr, sondern bereits um die Weihnachtszeit herum die ersten Blütenknospen. Mithilfe einer Kletterhilfe rankt er sich bis zu drei Meter in die Höhe. Freistehend wächst er überhängend und erweist sich so als farbenfrohe Zierde für jede Gartenmauer.

3. Schneekirsche der Sorte Autumnalis (Prunus subhirtella Autumnalis)

Schneekirsche (Prunus subhirtella Autumnalis). Sie bildet in Herbst und Winter rosa Blüten.
Die Schneekirsche (Prunus subhirtella Autumnalis) bildet in Herbst und Winter rosa Blüten. © blickwinkel/Imago

Schneekirschen der Sorte Autumnalis (Prunus subhirtella Autumnalis) bilden von November bis April ihre hübschen, rosaweißen Blüten. Sie sind anspruchslos, aber lieben einen sonnigen Standort.

4. Zaubernuss

Die Zaubernuss (Hamamelis) ist eine der verbreitetsten Winterblüher in heimischen Gärten.
Die Zaubernuss (Hamamelis) ist eine der verbreitetsten Winterblüher in heimischen Gärten. © Wolfgang Spitzbart/Imago

In den heimischen Gärten und Parks ist die Zaubernuss weit verbreitet, vor allem die gelb blühende Chinesische Zaubernuss (Hamamelis mollis). Aber auch die Japanische Zaubernuss (Hamamelis japonica) mit ihren rotbraunen Blüten findet ihre Liebhaber. Ihre fadenförmigen Blütenblätter rollen sich bei Frost zusammen und überstehen so auch Temperaturen bis -10 Grad. Zudem bezaubert der Strauch mit seinem intensiven Duft. Die frühen Blüten dienen Bienen und Hummeln als wichtige Nahrungsquelle, weshalb sie in naturnahen Gärten gerne als Bienenweide gepflanzt wird.

5. Besenheide (Calluna vulgaris)

Die Besenheide (Calluna vulgaris) erstrahlt in rosa, lila bis hin zu dunkelrot.
Die Besenheide (Calluna vulgaris) erstrahlt in rosa, lila bis hin zu dunkelrot. © mariusz_prusaczyk/Imago

Als Spätblüher verwandelt die Besenheide (Calluna vulgaris) den herbstlichen Garten in ein wahres Blütenmeer. Die rosa, lila bis dunkelrot gefärbten Blüten erstrahlen ab August bis in den Dezember hinein. Übrigens, auch manche Zimmerpflanzen blühen erst im Herbst, etwa Bromelie, Orchideen oder das Flammendes Käthchen.

Im Herbst sollten Sie Ihren Garten auch so langsam auf den Winter vorbereiten. Im September gehört etwa die Reinigung der Nistkästen zur Gartenarbeit dazu.

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