Flieder blüht zwischen April und Juli. FOTO: DPA

ZU GUTER LETZT

Keine Angst vor Fuchs im Garten

Die Robinie kann ein schöner Hausbaum sein: Groß genug wird sie und fügt sich gut ins Gartenbild ein. Doch die Baumart macht auch viel Arbeit. Gärtner empfehlen daher eine bestimmte Robinien-Sorte.

Ein Menschheitstraum:

Die Erde in einen blühenden Garten zu verwandeln.

Wer Träume verwirklichen will,

muss tiefer träumen und wacher sein als andere.

Karl Foerster

In der Nähe von Menschen finden Füchse leichter Nahrung und sind dort deshalb als sogenannte Kulturfolger öfter anzutreffen. Der Mensch sollte im Fuchs einen nützlichen und klugen Gegenspieler von Mäusen und Ratten sehen, rät die Tierschutzorganisation PETA. Eine Gefahr für den Menschen sowie für Katzen und Hunde sei er in der Regel nicht.

Normalerweise sind Füchse nicht aggressiv. Kontakt mit Menschen vermeiden sie eher, Konflikten mit anderen Tieren gehen sie aus dem Weg. Auch wenn der Fuchsbandwurm extrem selten ist, sollten nach der Gartenarbeit die Hände gründlich gewaschen und Obst und Gemüse gut gesäubert werden. Hund und Katze sollten ohnehin regelmäßig entwurmt werden. Fuchskot wird mit Schaufel, Handschuhen oder Hundekottüte entfernt. Danach heißes Wasser über die Stelle gießen. dpa

Der Flieder blüht - und die duftenden, großen und intensiv leuchtenden Blütenstände sind eine tolle Dekoration im Wohnraum. Die Kreativexperten der Zeitschrift "Living at home" (online) raten dazu, den Flieder in großen Schüsseln - etwa alten Suppenschüsseln - zu arrangieren. Aber auch sonstige Schüsseln wie für Salat und kleine Suppenteller bieten sich für die weichen Zweige an.

Man kann das kleine Geschirr auch locker aufeinander stapeln und nur in die oberste Schüssel die Deko geben. Diese Dekorationsform sieht man im modernen Landhausstil oft: Hier werden viele Alltagsgegenstände für die Raumzierde zweckentfremdet. Zumal es inzwischen sowieso hip ist, in der Küche auch die Teller oder das Kochgeschirr offen herumstehen zu lassen, statt sie immer im Regal zu verstecken.

Natürlich lässt sich Flieder auch klassisch arrangieren: in schlichten durchsichtigen Glasflaschen und in anderen Vasen. Hier raten die Experten der Wohnzeitschrift zu hellen Exemplaren, die einen tollen Kontrast gerade zu den intensiv violetten Blüten bilden. Eher edel wirkt weißer Flieder in weißen Gefäßen. dpa

Was machen Sie mit dem Strunk der Frühlingszwiebel, nachdem das leckere Grün weiter oben im Topf gelandet ist? Bitte nicht wegwerfen! Stellt man den Strunk nach dem Abschneiden fürs Kochen ins Wasser, treibt er bald neu aus. Voraussetzung: Es sollten noch ein paar Zentimeter vom weiß-grünen Trieb und ein paar Wurzeln übrig sein.

Zu dieser Art der Verwertung, auch "Regrow" (englisch für Nachwachsen) genannt, rät die Verbraucherzentrale Bremen für gleich einige Gemüsesorten. Neben der Frühlingszwiebel sind auch die Strünke von Staudensellerie oder Salat dafür geeignet. Da die Pflanzen durch den ersten Schnitt aber geschwächt sind, treiben vom Staudensellerie oder Salat nur noch Minivarianten mit weniger Blättern aus.

Ein Tipp: Gibt man die Strünke nach dem Neuaustrieb aus dem Glas Wasser in die Erde, halten sie sich länger. Wichtig ist bei der Aufzucht im Wasser die Hygiene: Da das Wasserglas am Fenster womöglich den ganzen Tag in der Sonne steht, kann es ideale Verhältnisse für die Vermehrung von Keimen bieten. Daher rät die Verbraucherzentrale Bremen zum täglichen Wechsel des Wassers.

Setzt das Gemüse doch Schimmel an, sollte man es entsorgen. Und selbst wenn nicht: Die zweite Ernte sollte vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden. dpa

Die Robinie, der Baum des Jahres 2020, ist eine Schönheit. Reizvoll ist der Kontrast aus einem groben rissigen Stamm und einer hellen luftigen Krone mit zart gefiederten Blättern. Und im Frühjahr bildet der Baum weiße Blütenstände, die traubenartig von der Krone herabhängen. Im Winter hängen dann dort schwarz-braune Hülsenfrüchte. Die Robinie wird maximal 25 Meter hoch. "Die gefiederten Blätter werfen einen tollen durchlässigen Schatten, der nicht so dunkel und ganz anders ist als bei anderen Laubbäumen", sagt Christoph Dirksen vom Bund Deutscher Baumschulen.

Trotzdem sticht die Schönheit der Robinie nicht jedem gleich ins Auge. "Es ist eine relativ unscheinbare Pflanze", findet der Baumschuler. Und auch das kann ein Plus des Baumes im Garten sein: Er ist da, er ist schön, aber er zieht eben nicht alle Aufmerksamkeit auf sich.

Anspruchslos und tolerant

Und die Robinie ist anspruchslos. Sie wächst gerne dort, wo sonst wenig gedeiht - in der freien Natur sind das die Waldränder, in der Stadt die Brachen, die Bahntrassen und Schutthalden. Mancherorts hat es das Gehölz mit den herabhängenden duftend weißen Blütenständen aber auch zum beliebten Stadt- und Alleebaum geschafft.

Die Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung wählte die Robinie nicht nur wegen ihres angenehmen Äußeren zum Baum des Jahres, sondern wesentlich wegen ihrer Eigenschaften. Einige davon sind in Zeiten des Klimawandels besonders wertvoll.

Sie widersteht Hitze und Trockenheit, toleriert selbst aggressive Streusalzreste an Straßen- und Autobahnrändern. Und ihre Blüten gelten als wahre Bienenweiden, reichlich gefüllt mit Nektar. Das macht die Robinie auch für Privatgärtner interessant. Allerdings ist zu beachten, dass der Baum als stark giftig gilt, vor allem Rinde und Früchte.

"Die Robinie kam vor etwa 300 Jahren aus dem östlichen Nordamerika nach Europa", sagt Simon Heitzler vom Naturschutzbund Deutschland (NABU). Die häufig mit der Akazie verwechselte Robinie, die deshalb auch Scheinakazie genannt wird, wurde zunächst als Zierbaum in Barockgärten und Parks eingesetzt. Benannt ist sie nach dem französischen Hofgärtner Jean Robin.

Wenn sich diese Baumart erst einmal irgendwo ansiedelt, ist sie kaum wieder wegzubekommen. Die Robinie gehört zu den invasiven Baumarten, und damit macht sie sich - trotz ihrer positiven Eigenschaften - nicht nur Freunde.

Naturschützer sehen Probleme

"Sie ist sehr gut an stickstoffarme Böden angepasst, da sich an ihren Wurzeln Stickstoff anreichert", erklärt Heitzler. "Allerdings stellt sie damit eine potenzielle Gefahr für stickstoffarme Naturräume wie Sandmagerrasen dar. Arten, die auf nährstoffarme und trockene Böden spezialisiert sind, haben neben der Robinie schlechte Karten. Sie werden von ihr verdrängt."

Es sind also gerade ihre besonderen Eigenschaften, die Robinien vor allem aus Sicht der Naturschützer auch problematisch macht. "Die Robinie ist sehr anspruchslos und gedeiht auch unter mageren Bedingungen. Solche Landstriche sind inzwischen aber selten geworden und sollten wegen ihrer spezifischen Biodiversität erhalten werden", führt Heitzler weiter aus.

In privaten Gärten ist die Robinie eher selten zu finden. "Zum einen werden die Bäume recht groß, zu groß für die meisten Hausgärten", sagt Dirksen. Zum anderen macht die Pflege viel Arbeit. "Es ist schwer, den Baum zu beherrschen. Man muss ihn beobachten und aufpassen, dass er sich nicht permanent neu aussät."

Sein Rat an Hobbygärtner: Sämlinge, die man nicht haben möchte, entfernen - und zwar früh. Ein Sämling bildet vom ersten bis zum dritten Lebensjahr schon Wurzeln bis zu drei Metern Länge. Später werden die Wurzeln der Robinie sogar sieben bis acht Meter lang. Auch der Baum selbst braucht viel Aufmerksamkeit und Liebe, denn er muss regelmäßig stark zurückgeschnitten werden. "Werden die Pflanzen nicht gut kultiviert, bilden sich lediglich Peitschentriebe, und das Holz ist wind- und bruchanfällig", erklärt Dirksen.

Einige Baumschulen haben Robinien im Programm, anderen machen sie zu viel Mühe und sie haben die pflegeintensive Art aus ihrem Sortiment genommen. "Jetzt, da die Robinie der Baum des Jahres 2020 ist, rechnen wir mit einer stärkeren Nachfrage, auch von Kunden aus dem privaten Bereich", sagt Dirksen aber.

Er rät für kleinere Gärten zur Kugelrobinie (Robinia pseudoacacia "Umbraculifera"). Sie ist wesentlich kleiner als die herkömmliche Robinie und bildet auch ohne Schnitt eine rundliche Baumkrone aus. Und sie ist pflegeleichter. "Die Kugelrobinie muss nur alle zwei bis drei Jahre zurückgeschnitten werden, das ist auch in privaten Gärten durchaus machbar", sagt Dirksen.

Werkzeuge für den Garten sollten stabil und witterungsfest sein. "Die Geräte haben sich deutlich verbessert im Vergleich zu Tests vor etwa zehn Jahren", sagt Peter Baruschke, Test-Redakteur bei der Zeitschrift "Selbst ist der Mann". Für die Juni-Ausgabe 2020 hat er zusammen mit dem VPA-Prüfinstitut Gartenstielgeräte von neun Herstellern untersucht. Darunter waren jeweils eine Hacke, ein Fugenkratzer, ein Dreizack sowie eine Harke. Das erfreuliche Ergebnis: "Man bekommt bereits ab 15 Euro Werkzeug in guter Qualität", sagt Baruschke.

Die Ergebnisse reichten von sehr gut bis mangelhaft. Im Test bekam ein Hersteller die Gesamtnote "Sehr gut" - Fiskars Xact (1,3). Und fünf der neun Hersteller schnitten insgesamt "gut" ab: Lux Tools (1,9), Wolf Garten (2,0), Freund Victoria (2,2), Meister (2,3) und SHW (2,4). Neben dem Praxistest prüfte VPA auch, ob die Stielgeräte den Kriterien der DIN 8471 entsprechen. Bei einem Hersteller löste sich bei der Ausziehprüfung der Stiel. Er schnitt im Test "mangelhaft" ab - eine Ausnahme.

"Insgesamt haben sich die Hersteller an die Qualitäts-mindeststandards gehalten. Die meisten Geräte kosten nicht viel und waren in der Praxis in Ordnung", sagt Baruschke.

Wechselsysteme

Worauf sollten Käufer achten? "Der Stiel sollte lang genug sein", rät Baruschke. Da gebe es große Unterschiede. Eine Stiellänge von mindestens 160 Zentimetern ermöglicht ergonomisch optimales Arbeiten. "Ist der Stiel zu kurz, bekommt man schnell Rückenschmerzen." Insbesondere größere Menschen sollten das Werkzeug also vor dem Kauf ausprobieren. Manche Hersteller bieten Wechselsysteme an. "Oft haben sie Stiele in verschiedenen Längen, die man leicht anschrauben oder anklicken kann", erklärt Baruschke. Die Verbindung sei in der Praxis haltbar, auch wenn sich im Norm-Test der Stiel eines Herstellers teilte.

Oft gibt es bei diesen Systemen auch eine größere Werkzeugauswahl. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil: Seltener gebrauchte Werkzeuge kann man platzsparend lagern - etwa Apfelpflücker und Dachrinnenreiniger. "Ein Nachteil ist, dass diese Werkzeuge oft etwas teurer sind." Bei Fugenreinigern sollte der Zinken nicht zu breit sein, damit er gut in die Ritzen passt. Bei Harken sollte der Winkel zwischen Zinken und Boden nicht zu steil sein. "Je kürzer der Stiel ist, umso wichtiger ist es, dass die Zinkenreihe nach vorn ausgestellt ist", erklärt Baruschke. Wenn möglich, sollte man die Geräte im Laden ausprobieren. Ein sicherer Griff sowie stabiles Material sind weitere wichtige Kaufkriterien. dpa

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