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Ein Schimmelfleck neben der Tür kann durch falsches Lüften entstehen. Foto: Daniel Reinhardt/Illustration

Schimmelgefahr

Im Sommer den Keller nicht tagsüber lüften

Kellerräume müssen regelmäßig gelüftet werden, um beispielsweise Schimmelbildung vorzubeugen. Doch an warmen oder gar heißen Sommertagen muss man die Gewohnheiten ändern und zu anderen Tageszeiten lüften.

Stuttgart (dpa/tmn) - Frische Luft möchte man an warmen Tagen auch dem Keller und Wohnungen im Untergeschoss gönnen. Aber das wäre falsch.

An schwülen, heißen Hochsommertagen gelange durch das Lüften warme, feuchte Luft nach innen, so die Prüforganisation Dekra. Das Wasser kondensiert am Mauerwerk, das kühler ist. Die Feuchtigkeit hier bildet optimale Wachstumsbedingungen für Schimmelpilze. Daher rät die Dekra: Nur zwischen den späten Abendstunden und dem frühen Morgen zu lüften.

Aus dem gleichen Grund sollte man an heißen Tagen feuchte Wäsche nicht im Keller trocknen, erklärt Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. Denn das steigert auch die Luftfeuchtigkeit in den kühlen Räumen und Schimmelbildung droht.

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