Ein Regentropfen hängt an einer Brombeere.
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Beerenfrüchte sind im Garten stets willkommene Gäste.

Gute Ernte

Brombeere, Himbeere, Johannisbeere: So schneiden Sie Beerensträucher zurecht

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Beerensträucher sind beliebt und leicht zu pflegen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren richtig schneiden.

Naschen Sie im Garten auch gerne von Johannisbeeren, Brombeeren oder Himbeeren? Beerensträucher sind in vielen deutschen Gärten zu finden – schließlich ist den kleinen Leckereien schwer zu widerstehen. Damit die Ernte auch gut ausfällt, brauchen die Sträucher* aber etwas Pflege. Dazu gehört vor allem das Zuschneiden der Äste, um den Pflanzen wieder zu neuer Stärke zu verhelfen. Wir verraten Ihnen, wie Sie verschiedene Beerensträucher am besten zurechtschneiden.

Brombeeren schneiden: So wird der Strauch wieder frisch

Brombeeren schneiden Sie am besten von Februar bis März, alternativ nach der Ernte, zu. Gestutzt werden diejenigen Ruten, die Sie in diesem Jahr mit Früchten versorgt haben. Die abgetragenen Zweige schneiden Sie bodennah ab, während etwa fünf einjährige Ranken stehen bleiben. Diese leiten Sie am Spalier nach oben und befestigen sie dort. Die Seitentriebe der jungen Ranken schneiden Sie auf zwei bis drei Augen zurück.

Gute Ernte für nächstes Jahr: Himbeeren richtig schneiden

Sommer-Himbeeren und Herbst-Himbeeren schneiden Sie jeweils nach der Ernte zurück. Allerdings müssen Sie unterschiedlich vorgehen. Sommer-Himbeeren wachsen im zweiten Jahr an den Seitentrieben der langen Ruten. Diese werden – ebenso wie die schwächeren Triebe dieses Jahres – nach der Ernte auf Bodenebene abgeschnitten, während diesjährige Ranken an den Spalierdraht kommen. Lassen Sie pro laufenden Meter etwa fünf bis sieben Ruten im Beet stehen. Im nächsten Frühjahr – im Februar oder März – werden die Ruten auf 150 oder 180 Zentimetern zurückgestutzt, wie das Online-Portal Gartenjournal rät.

Der richtige Schnitt

Viele Tipps zum Schneiden von Beerensträuchern erhalten Sie auch im „Praxishandbuch Pflanzenschnitt“ (werblicher Link). Darin finden Sie auch Informationen zum Schnitt von Ziergehölzen und Stauden.

Bei Herbst-Himbeeren dürfen Sie hingegen kräftig zurückschneiden. Die Früchte wachsen an diesjährigen Ruten, welche gleich nach der Ernte oder im Februar bzw. März des nächsten Jahres am Ansatz abgeschnitten werden.

Auch interessant: Dieses entscheidende Detail müssen Sie beim Schneiden von Hortensien beachten.

Johannisbeere und Stachelbeere schneiden – so funktioniert's

Weiße und Rote Johannis- sowie Stachelbeeren können Sie beim Erhaltungsschnitt gleich behandeln: Der Schnitt erfolgt entweder im Februar bis März oder gleich nach der Ernte. Die Früchte entstehen an einjährigen Seitentrieben von mehrjährigen Ästen. Das Gartenjournal rät dazu, ab dem vierten Standjahr alle vierjährigen und älteren Äste auf Bodenebene abzuschneiden. Dieselbe Anzahl an vorjährigen Trieben soll dafür stehen bleiben. Überflüssige einjährige Triebe mit grüner Rinde werden entfernt. Junge Leitäste, die zu lang oder überhängend sind, setzen Sie auf tieferliegende Verzweigungen ab. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Gartenarbeit im September: Das können Sie jetzt im Garten vorbereiten und ernten.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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