Flüchtlinge nähen Masken

Gießen(pm). Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung in der Rödgener Straße nähen Alltagsmasken in der von der Petrusgemeinde Gießen betreuten Nähstube.

Etwa 150 bis 200 fertige Alltagsmasken entstehen dort täglich aus bunten Stoffen und Gummibändern: "Die Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung stellen das weltweit gefragte Produkt mit großer Begeisterung her", heißt es in einer Mitteilung.

Die von der evangelischen Petrusgemeinde betreute Nähstube in der Rödgener Straße erwies sich dabei schnell als zu klein. Kurzerhand wurde ein angrenzender Besprechungsraum zur Produktionsstraße umfunktioniert.

Auch Regierungspräsident Christoph Ullrich informierte sich kürzlich in der Nähstube über das Projekt und hatte ein begehrtes Objekt als Spende dabei: eine weitere Nähmaschine.

Freundliche Unterstützer aus den weiteren Kirchengemeinden Beuern und Leihgestern stellen Stoffe zur Verfügung. Jeder Maske wird ein mehrsprachiger Hinweis mit der empfohlenen Handhabung beigelegt.

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