Einbahnstraßen erweitert

Gießen(mö). Wie angekündigt, hat die städtische Straßenverkehrsbehörde den Verkehrsversuch in der Neustadt auf die Albert-Schweitzer-Straße ausgedehnt. Die ist seit einigen Tagen nun auch eine Einbahnstraße, in die von der Neustadt aus nicht eingefahren werden darf.

Die Stadt hat damit auf die andauernden verbotswidrigen Einfahrten in die Neustadt vom Oswaldsgarten aus reagiert. Offenbar hauptsächlich Anwohner der Albert-Schweitzer-Straße waren gegen die Einbahnstraße eingefahren, um auf kurzem Weg nach rechts in ihre Wohnstraße zu gelangen. In diese Richtung darf die Neustadt aber nur von Bussen und Radfahrern und bis zum Abzweig Pfarrgarten vom Lieferverkehr befahren werden. Anwohner der Albert-Schweitzer-Straße müssen nun also auch den Umweg über den Reichensand nehmen.

Der Versuch mit der "unechten" Einbahnstraße in der Neustadt und unteren Bahnhofstraße läuft seit Anfang 2020 und wird wohl zum Dauerzustand werden. Bürgermeister Peter Neidel hatte bestätigt, dass die erwartete Verkehrsberuhigung in der Neustadt durch die Einbahnstraßenregelung eingetreten sei. Sie bringe mehr Sicherheit für die zahlreichen Fußgänger und Radfahrer. Zudem stärke die Maßnahme die Wegebeziehung zwischen Fußgängerzone und Galerie Neustädter Tor.

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