Glück hat, wer sich mit dem Chef gut versteht.
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Im Vorstellungsgespräch wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt.

Klassiker

Fehler beim Bewerbungsgespräch – was Sie auf diese Frage nicht antworten sollten

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Personaler bedienen sich im Vorstellungsgespräch oft klassischer Fragen, um den Bewerber zu testen – was Sie vermeiden sollten, sind klassische Antworten.

Ein bekannter Tipp für den Erfolg im Vorstellungsgespräch* lautet: Sie müssen aus der Masse hervorstechen. Doch klassische Bewerbungsfragen des Personalers verleiten den Job-Interessenten oft zu den immer selben Phrasen.

Fragen im Vorstellungsgespräch: Vermeiden Sie klassische Wörter und Phrasen

Ein Klassiker im Vorstellungsgespräch, der regelmäßig Bewerber zum Schwitzen bringt, ist zum Beispiel die Frage: „Warum sollten wir eigentlich ausgerechnet Sie einstellen?“ Betretenes Schweigen oder zu viel Eigenlob machen sich hier meist nicht gut. Ebenso wenig typische Antworten, die Personalern mittlerweile zu den Ohren raushängen, wie Karriere-Experte Jürgen Hesse dem Business Insider verriet. Die da wären: „Ich bin sehr flexibel“, „Ich bin Perfektionist“ oder andere Adjektive „kreativ“, „dynamisch" oder "ungeduldig".

Wer bei dieser Frage bleibenden Eindruck schinden will, sollte also schon vorher in sich gehen und den eigenen Unique Selling Point (USP), also das persönliche Alleinstellungsmerkmal, herausarbeiten. Als Hilfestellung rät Hesse Bewerbern dazu, sich folgende Fragen zu stellen: „Was unterscheidet mich von meinen Konkurrenten? Was kann ich besonders gut? Auf was bin ich stolz?“ Ihre Erfolge belegen Sie dann am besten mit Beispielen aus dem Lebenslauf. Ein Verkäufer könne zum Beispiel erklären, dass er einen schnelleren und besseren Draht zum Kunden findet als andere, so Hesse.

Rhetorik, Smalltalk, Selbstbewusstsein – wichtige Grundpfeiler fürs Berufsleben

Wichtige Tipps für den beruflichen Alltag und einen professionellen Alltag finden Sie hier in vier Rargeber-Bänden (werblicher Link).

Auch interessant: Wenn Sie Ihren Chef mit dieser Frage um mehr Gehalt bitten, haben Sie verloren.

Vorstellungsgespräch: So verpacken Sie Ihre Stärken, ohne arrogant zu wirken

Wichtig sei, eine gesunde Mischung aus Softskills und Hardskills zu finden. Und selbst klassische Eigenschaften wie „perfektionistisch“ können von Bewerbern genannt werden, wenn sie in ein schöneres Gewand gekleidet werden: „Statt von Perfektionismus zu reden, sollte man lieber erklären, dass man einen Blick für Details hat und sich bemüht, bestmögliche Qualität abzuliefern“, erklärt Hesse. Oder: „Wenn ich das Wort ‚flexibel‘ höre, da kommt mir das Grauen. Flexibel ist ein Schießgummi. Wenn ein Bewerber stattdessen sagt: ‚Hey, ich habe keine Familie, ich bin bereit für Wochenenddienste.‘ Dann klingt das schon ganz anderes.“

Achten Sie aber darauf, dass die von Ihnen genannten Stärken zur ausgeschriebenen Stelle passen. Insgesamt können Sie laut dem Experten drei bis vier Stärken nennen, ohne zu sehr aufzutrumpfen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Karriere-Expertin erklärt: Warum Sie sich niemals Geld von Ihren Kollegen leihen sollten.

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Gehalt: Zehn Berufe, in denen Sie super verdienen - ohne Chef zu sein

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In welchen Berufen kann ich gut verdienen, ohne Chef zu sein? Dieser Frage ist das Online-Portal gehalt.de nachgegangen und hat die bestbezahlten Berufe 2018 ohne Personalverantwortung ermittelt. © pixabay / scronfinixio
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Platz 6: Als Regionalverkaufsleiter verdienen Angestellte  stolze 74.528 Euro brutto im Jahr. © pixabay / Free-Photos
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Platz 1: Oberärzte sichern sich den Spitzenplatz unter den Berufen ohne Personalverantwortung. Ihr Gehalt von 115.317 Euro brutto im Jahr kann sich wirklich sehen lassen. © Rolf Vennenbernd / dpa

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