Elternzeit auch bei befristetem Vertrag möglich

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Viele Beschäftigte wollen nach der Geburt des Kindes oder zu einem späteren Zeitpunkt in Elternzeit gehen. Doch geht das auch, wenn man einen befristeten Arbeitsvertrag hat? Ja, lautet die Antwort. "Grundsätzlich kann man auch bei einer befristeten Stelle in Elternzeit gehen", stellt Arbeitsrechtler Alexander Bredereck klar. Dennoch gibt es einige Details zu beachten. Und für manche Personengruppen gelten Sonderregelungen.

Auch bei befristeten Verträgen muss die Elternzeit rechtzeitig angemeldet werden. Bei Kindern unter drei Jahren also spätestens sieben Wochen vor dem Start. Soll die Elternzeit losgehen, sobald das Kind auf der Welt ist, sind es sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Bei Kindern ab drei Jahren muss sie mindestens 13 Wochen vorher angemeldet werden.

Was aber bei befristeten Verträgen zu beachten ist: Sie verlängern sich in der Regel nicht durch die Elternzeit. dpa

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