Ist die Bewerbung verschickt, heißt es erstmal abwarten.
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Ist die Bewerbung verschickt, heißt es erstmal abwarten.

Der größte Fehler

Sie bekommen auf Ihre Bewerbung keine Antwort? Dann verzichten Sie auf diese eine Sache

  • Anne Hund
    vonAnne Hund
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Bewerber können leider viel falsch machen. Das No-Go, wenn Ihr Wunscharbeitgeber nicht sofort auf Ihre Bewerbung antwortet - und wie Sie geschickt nachfragen können.

  • Wer eine Bewerbung verschickt hat, muss sich manchmal gedulden.
  • Aber was, wenn der Wunsch-Arbeitgeber überhaupt nicht auf Ihre Bewerbung reagiert.
  • Dann sollten Betroffene nachfragen - allerdings sollten Sie dabei diplomatisch vorgehen.

Viele Kandidaten dürften dieses Szenario kennen. Sie haben viel Zeit und Mühe in die Bewerbung* für einen neuen Job gesteckt - bekommen aber tage- ja, manchmal wochenlang keine Reaktion seitens des neuen Arbeitgebers. Die Experten von „Karrierebibel.de“ wissen Hilfe, was in solchen Fällen zu tun ist.

Ihr Tipp: Sollte sich der Wunscharbeitgeber überhaupt nicht melden, sollten Bewerber ganz einfach nachfragen. Einen Fehler sollten Betroffene dabei aber unbedingt vermeiden: zu viel Druck zu machen. Stattdessen ist ein wenig Dipolmatie gefragt. Denn: „Es gibt einen schmalen Grat zwischen angemessenem Interesse und Aufdringlichkeit“, heißt es weiter auf „Karrierebibel.de“. Eine entsprechende Nachfrage erfodere „Fingerspitzengefühl“. Die Kunst: Man sollte dabei weder aufdringlich, noch verzweifelt wirken. Stattdessen braucht es Empathie - und „die richtige Taktik“. Wie das konkret funktionieren soll und was aus Ihrer Sicht als absolutes No-Go gilt, erklären die Experten so:

  • Den richtigen Kanal wählen: „Wenn Sie nachfragen, sollten Sie förmlich bleiben“, so der Rat auf „Karrierebibel.de“. Unbedingt merken: „Kurznachrichten per SMS oder Whatsapp sind ein No-Go.“ Die perfekten Kanäle seien stattdessen Telefon oder E-Mail. „Idealerweise in dieser Reihenfolge“. Am Telefon lasse sich Vieles freundlicher klären als schriftlich, so der Tipp. Sie sollten sich mit Namen vorstellen und Ihr Anliegen in zwei bis drei Sätzen erklären. Am Schluss bedanken Sie sich und verabschieden sich höflich. „Nennen Sie dabei ruhig nochmal den Namen des Personalers“, heißt es weiter auf „Karrierebibel.de“ - das wirke verbindlicher
  • Höflich bleiben: „Wenn Sie das erste Mal nachfragen, fallen Sie bitte nicht mit der Tür ins Haus“, raten die Experten auf „Karrierebibel.de“ zudem. Vermeiden sollte man demnach auch Floskeln wie diese: „ Ich wollte nur mal nachfragen, ob meine Bewerbung angekommen ist...“ Denn in 99 Prozent der Fälle würden Bewerbungen beim Arbeitgeber auch ankommen. Sprich: Diese Frage kann man sich besser sparen.
  • Nicht mit der Tür ins Haus fallen: Charmanter und erfolgreicher ist laut „Karrierebibel.de“ der indirekte Weg, in dem man sich melde und sein Interesse für die Stelle bekräftigte. Sie haben ein paar Vorschläge, was Bewerber beim Nachfragen sagen könnten: „Die vergangenen Wochen und Berichte in den Medien (vielleicht mit Beispiel) haben mich noch einmal in meinem Wunsch bestärkt, für dieses Unternehmen zu arbeiten. Ich weiß, dass Sie (als Personaler) viel um die Ohren haben, aber können Sie schon einen Zwischenstand geben?“
  • Alternativen geschickt erwähnen: „Das Argumentieren mithilfe von Alternativen ist ein gefährliches Pokerspiel“, geben die Experten zu bedenken. „Oft ist es schlicht erfunden, zumindest wird der Personaler das vermuten.“ Damit das weniger „wie ein Bluff“ wirke, sollten Sie “weder übertreiben“ noch arrogant oder erpresserisch wirken, so der Rat auf „Karrierbibel.de“. Dort ist ein Beispiel genannt, wie Sie stattdessen besser argumentieren könnten. Sie könnten Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber demnach zum Beispiel sagen, dass Sie immer noch am liebsten dort arbeiten würden, aber zunehmend in Entscheidungsnot geraten. Und dass Sie weder Druck machen, noch penetrant erscheinen möchten, aber dass Ihnen ein kurzes Feedback bei der Entscheidung helfen würde.
  • Gut zu wissen: Abgesehen von Ihrem diplomatischen Geschick gibt es den Experten zufolge eine Faustregel, was die Wartezeit für Bewerber betrifft: Je kleiner das Unternehmen, desto früher können Sie sich melden. Ihr Rat: Bei größeren Unternehmen besser nicht sofort per E-Mail nachfragen - da Sie den Personalverantwortlichen so unter Umständen nur noch mehr Arbeit machen. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.
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