Anspruch auf Ausbildungsbeihilfe

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Einige Ausbildungen können Azubis nicht überall absolvieren. Vielleicht ist der Betrieb zu weit vom Wohnort entfernt, um bei den Eltern wohnen zu bleiben. Neben dem Start in die Ausbildung, müssen Azubis dann den neuen Alltag in der eigenen Wohnung meistern.

"Auszubildende, die für ihre neue Lehrstellen umziehen, sollten prüfen, ob sie Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe haben", rät Sabrina Schittel vom Azubi-Beratungsbüro Azuro in München. Mit der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) unterstützt die Bundesagentur für Arbeit Auszubildende, die in einer eigenen Wohnung leben. Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann z. B. Zuschüsse für Miete, für Fahrten zur Arbeit oder zur Familie bekommen.

Wichtig sei, sich schon vor der Ausbildung Gedanken zu machen, empfiehlt Schittel. Angehende Azubis sollten prüfen, ob es neben der BAB auch von anderer Seite finanzielle Hilfe gibt - oft biete der Betrieb etwa Unterstützung für die Fahrtkosten an. Ob jemand Anspruch auf BAB hat, lässt sich mithilfe des BAB-Rechners unter www.babrechner.arbeitsagentur. de ermitteln. dpa

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