2020 gibt es im Beuty-Bereich Neuerungen. Vor allem natürliche Looks sind voll im Trend.
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2020 gibt es im Beuty-Bereich Neuerungen. Vor allem natürliche Looks sind voll im Trend.

Make-up, Haare und Nägel

Schönheitstrends 2020: Im Zeichen der Natürlichkeit

  • vonKatharina Gerung
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Nägel, Haare, Make-up – in allen Beauty-Bereichen gibt es 2020 Neuerungen. Einige Klassiker kommen zurück und das Thema Nachhaltigkeit steht hoch im Kurs. Welche Rolle Greta Thunberg dabei spielt, erfahrt Ihr beim Streifzug durch die Trends im Web.

Bereits nach den Fashion Weeks im vergangenen Jahr, haben sich die Beauty-Trends für 2020 herauskristallisiert. Meinungsmacher sind dabei meist die größten Kosmetikkonzerne, angesagte Lifestyle-Magazine oder verschiedene Influencer. Vor allem im Internet und in den sozialen Medien wimmelt es aktuell nur so von Trend-Tipps – dabei den Überblick zu behalten, ist nicht immer einfach. Wir haben dem Namen unseres Magazins alle Ehre gemacht und einen Streifzug durch das World Wide Web unternommen. Für Euch haben wir die Trends herausgefiltert, die nicht nur auf dem Laufsteg, sondern auch im Alltag funktionieren. 

Wer es simpel und natürlich mag, kommt in diesem Jahr voll auf seine Kosten – so viel sei schon einmal gesagt. Nachhaltigkeit und Natürlichkeit liegen in diesem Jahr voll im Trend. 2020 ist weniger mehr, wie es so schön heißt. Aber auch für die, die durch Haare und Make-up gerne auffallen, ist etwas dabei. Hier die Top-5 aus den Kategorien Make-up, Haare und Nägel: 

Die Make-up-Trends 

Lippgloss: Die Beauty-Must-haves der späten 90er und 2000er scheinen zurückzukehren: Lipgloss und Lipliner sind wieder im Trend. Ein transparentes Gloss unterstützt den Look auf natürliche Weise und kommt viel schlichter daher als etwa ein knalliger Lippenstift. Öfter zu sehen sind auch Lipglosse mit Schimmerpartikeln – sie sollen die Lippen voller wirken lassen. Um diesen positiven Nebeneffekt zu verstärken, wird als Tipp häufig ein nudefarbener Lip-liner genannt. 

Soft Brows: Augenbrauen werden nicht mehr überschminkt. In diesem Jahr wird auch an dieser Stelle auf Natürlichkeit gesetzt. Alles, was man für die Soft Brows tun muss, ist sie in Form zu zupfen – aber so wenig wie möglich! Tipp: Die Härchen anschließend mit einem transparenten Gel nach oben bürsten. 

In puncto Lippenstift bleiben Beerentöne im Trend.

No-Make-up-Look: "Be natural" ist das Motto in diesem Jahr. Das bedeutet nicht, sich gar nicht zu schminken, sondern die natürliche Schönheit gezielt zu unterstützen. So, dass es kaum auffällt, geschminkt zu sein. Für den No-Make-up-Look braucht es darum nicht viel. Lediglich einen Hauch Concealer, etwas Mascara und einen leichten Lipliner. Für einen frischen Teint sorgt das richtige Rouge. Auch hier gilt: Lieber subtil als zu dick aufgetragen. Zarte Rosatöne liegen im Trend und sorgen für einen gesunden Glow. Perfekt für den Alltag finden wir. 

Heller Eyeliner: Auch im Bereich des Augen-Make-ups wird auf zarte und helle Töne gesetzt. Weißer, silberner, goldener oder beiger Eyeliner machen dem Klassiker in schwarz den ersten Platz streitig. Die hellen Töne sollen dafür sorgen, dass der Blick geöffnet wird und die Augen größer wirken. 

Blau und dunkelrot: Hier kommt Farbe ins Spiel: Das Farbinstitut Pantone hat "Classic Blue" zur Trendfarbe des Jahres gewählt, auch im Beauty-Bereich kommt man daran nicht vorbei. In den sozialen Medien sind darum aktuell nicht nur viele blaue Augenlider, sondern auch blaue Nägel zu sehen. In verschiedenen Lila-Schattierungen findet der Trend seinen Weg auch als Rouge auf die Wangen. In puncto Lippenstift bleiben Beerentöne im Trend: Von Bordeauxrot, über satte Brauntöne bis hinzu dunkellila. 

Die Haar-Trends 

Un-done-Look: Wer es auch beim Thema Haare schlicht, simpel und pflegeleicht mag, ist in diesem Jahr gut aufgehoben. Vor allem schulterlange Haare und stufenlose Schnitte kommen wieder. Die Haare müssen in diesem Jahr nicht akkurat geschnitten sein, Frisuren dürfen auch rausgewachsen aussehen. Betont wird allgemein die eigene Struktur der Haare – natürliche Wellen und Locken sind wieder "en vogue". Einfache Frisuren wie Pferdeschwänze oder lockeres, offenes Haar sind immer öfter zu sehen. Außerdem scheinen zwei geflochtene Zöpfe wieder in zu sein. Experten vermuten dabei eine Parallele zur jungen Klimaaktivistin Greta Thunberg. 

Deep-Waves: Im Gegensatz zu den in den vergangenen Jahren angesagten Beach-Waves kommt der Wellen-Look in diesem Jahr etwas strukturierter daher: Deep-Waves heißt der neue Trend. Er zeichnet sich durch kantigere Wellen aus, die wesentlich ordentlicher nebeneinander liegen, als die wilden Beach-Waves. 

Wer sich schon immer mal die Haare kurz schneiden lassen wollte, sollte es jetzt tun.

Kurze Haare: In 2020 sind Kurzhaarfrisuren wieder angesagt! Vom Pixie Cut, über den Petit Bob bis hin zu genderneutralen Schnitten. Der Liebling dabei der Pob – der Bob mit Pony. Der Bob selbst wird dabei sehr gerade geschnitten, je nach Typ bis zur Schulter oder dem Schlüsselbein. Der Pony wird zum sogenannten curtain bang. Fransig geschnitten wird er – wie ein Vorhang (curtain) – nach außen hin leicht länger. 

Natürliche Haarfarbe: Mut zur natürlichen Haarfarbe lautet das Motto in diesem Jahr. Künstliche Pastell-Nuancen und auffällige Farben scheinen fast gänzlich verschwunden zu sein. Das Ziel ist, nicht mehr alle sechs Wochen zum Friseur zu müssen. Darum wird auch bei Strähnchen auf natürliche Nuancen gesetzt, die die eigene Farbe unterstützen, statt dagegen zu arbeiten. 

Accesoires: XXL-Haarreifen und -Spangen waren schon in den vergangenen Jahren im Trend – und sie bleiben uns auch 2020 erhalten. Letztere feiern in diesem Jahr allgemein ein großes Revival. Damit die Spangen nicht zu verspielt wirken, sollte die Frisur ansonsten möglichst lässig sein. Außerdem: Auch Perlen kommen zurück ins Haar. Für einen Hauch Hippi-Flair sorgen dagegen Blumen. 

Die Nägel-Trends 

French Nails: Der Trend der 90er ist zurück – French Nails. Er erfährt in diesem Jahr allerdings ein Upgrade: Die Ränder sind nicht mehr dick und weiß, sondern dünn und bunt. Dazu soll der Nagel zunächst am besten mit einem klaren oder dezenten Lack grundiert werden. Anschließend wird nur auf die vordere Partie ein farbiger Lack aufgetragen. 

Dezente Töne: Ein Trend, der uns aus dem letzten Jahr erhalten bleibt, ist perlmuttfarbener Nagellack. Daneben bleiben Rosétönen, Vanille-, Beige- und helle Brauntöne in Mode. Oder ganz schlicht – sogenannte bare nails: Eine dünne Schicht Klarlack. 

Zarte Rosatöne sorgen für natürlich aussehende Nägel.

Grafische Details: Ob bunt oder ganz dezent in Schwarzweiß: Grafische Muster und feine Linien auf den Nägeln sind gerade angesagt. Tipp: Nägel zunächst in einer Wunschfarbe lackieren, diese gut trocknen lassen und mit einer zweiten Farbe das Muster zeichnen. Zum Schluss alles mit einem Überlack versiegeln. 

Non-Toxic: Immer mehr Menschen achten auch bei Kosmetika auf natürliche und nachhaltige Inhaltsstoffe. Viele Hersteller von Nagellacken haben das erkannt und verzichten auf das giftige Trio Formaldehyd, Methylbenzol und den Weichmacher DBP.

Rahmen: Präzises Ausmalen scheint der Vergangenheit anzugehören. Jetzt werden nur die Nagelränder betont. Am besten gelingt das mit einem Nagellackstift oder einem feinen Pinsel.

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